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Zitate | Seite 44

Die Wahrheit lässt sich eine Zeitlang verdunkeln, aber nicht unterdrücken.

Das schöne Gefühl, Geld zu haben, ist nicht so intensiv, wie das Scheißgefühl, kein Geld zu haben. [Herbert Achternbusch, dt. Schriftsteller u. Schauspieler, 1938-]

Der vorsichtige Pessimist begeht Selbstmord, indem er sich vor einen Krankenwagen wirft. [Gabriel Laub, tschech. Schriftsteller u. Satiriker, 1928-]

Den Feind, den du besiegen willst, musst du lieben. Das Gesetz, dem du folgen sollst, musst du brechen. Das, was du behalten willst, musst du opfern. So wirst du siegen! [Frank Herbert]

Arbeit ist etwas Unnatürliches; allein die Faulheit ist göttlich! [Anatole France, frz. Schriftsteller, 1844-1924]

Dürfen darf man alles - man muss es nur können. [Kurt Tucholsky]

Mit Logik kann man Beweise führen, aber keine neuen Erkenntnisse gewinnen. Dazu gehört Intuition. [Henri Poincaré]

Leistung allein genügt nicht. Man muss auch jemanden finden, der sie anerkennt. [Marcel Mart, frz. Schriftsteller, 1948-]

Es ist merkwürdig, wie fern ein Unglück ist, wenn es uns nicht selbst betrifft. [John Steinbeck, amerikan. Schriftsteller, 1902-1968]

Die beste Möglichkeit, Wort zu halten, ist, es nicht zu geben. [Napoleon Bonaparte, franz. Kaiser, 1769-1821]

Die Menschen, die niemals Zeit haben, tun am wenigsten. [Georg Christoph Lichtenberg, dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742-1799]

Wer lange genug nichts sagt, hat irgendwann nichts mehr zu sagen.

Die meisten unserer Fehler erkennen und legen wir erst ab, wenn wir sie in anderen entdecken. [Karl Gutzow]

Ruhm bedeutet vor allem, dass man zum richtigen Zeitpunkt stirbt. [Alfred Polgar, österr. Schriftsteller, 1873-1955]

Wer sich nicht mit Politik befasst, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen: er dient der herrschenden Partei.

Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut. Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann, der befiehlt es. [Mark Aurel, röm. Kaiser, 121-180]

Wer nie etwas versucht, dem scheint alles unmöglich.

Ein Joint gilt als Teufelswerk, aber das Oktoberfest mit seinen Bierleichen ist ein gesellschaftliches Ereignis - das ist doch verlogen. [Matthias Böttcher, dt. Landtagsabgeordneter]

Der Utopist sieht das Paradies, der Realist das Paradies plus Schlange [Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863]

Derartige Angelegenheiten werden vom Minister entschieden. Ist der Minister nicht zu erreichen, entscheidet sein Stellvertreter. Ist dieser auch nicht da, entscheidet der gesunde Menschenverstand. [James Callaghan, ehemaliger brit. Premierminister, 1912-]

Wo die Sonne der Weisheit am tiefsten steht, werfen selbst Zwerge große Schatten. [Karl Kraus, österr. Schriftsteller, 1847-1936]

Damit das Mögliche entstehe, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden. [Hermann Hesse, Zen, Brief an Wilhelm Gundert]

Tue erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. [Franz von Assisi]

Um für eine Party fünfzig Menschen aufzutreiben muss man in New York hundert Einladungen verschicken. In Hollywood genügen fünfundzwanzig. [Sir Peter Ustinov, engl. Schauspieler, 1921-]

Vielleicht verdirbt Geld den Charakter. Auf keinen Fall macht Mangel an Geld ihn besser. [John Steinbeck, Schriftsteller, 1902-1968]

Etwas ist nicht recht, weil es Gesetz ist, sondern es muss Gesetz sein, weil es recht ist. [Charles de Montesquieu, franz. Schriftsteller, 1689-1755]

Zum Glück gehört, dass man irgendwann beschließt, zufrieden zu sein. [Klaus Löwitsch]

Wer ohne Grund traurig ist, hat Grund, traurig zu sein. [Francoise Sagan, frz. Schauspielerin, 1935-]

Wer nicht mit dem zufrieden ist, was er hat, der wäre auch nicht mit dem zufrieden, was er haben möchte. [Berthold Auerbach, dt. Schriftsteller, 1812-1882]

Die meisten Menschen beichten am liebsten die Sünden anderer Leute. [Graham Greene, engl. Schriftsteller, 1904-1991]

Der Erfolg zählt. Misserfolge werden gezählt. [Nikolaus Cybinski, dt. Aphoristiker, 1936-]

Wer sich nicht zu fragen traut, schämt sich, etwas dazuzulernen. [dänisches Sprichwort]

Kleine Taten, die man ausführt, sind besser als große, die man plant. [George Marshall, amerik. Politiker u. General, 1880-1956]

Wenn man einen Riesen sieht, so untersuche man erst den Stand der Sonne und gebe acht, ob es nicht der Schatten eines Pygmäen ist. [Novalis]

Eine Entdeckung besteht darin, etwas zu sehen, was jedermann gesehen hat, und sich dabei etwas zu denken, was noch niemand gedacht hat. [Albert von Szent-Györgi, amerikan. Biochemiker u. Nobelpreisträger, 1893-1986]

Die Vernunft ist das erste Opfer jeder Gefühlsaufwallung. [Frank Herbert, Der Herr des Wüstenplaneten]

Freude lässt sich nur ganz auskosten, wenn sich ein anderer mitfreut. [Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1910]

Wer am Ruder ist, reißt selten das Steuer herum. [Gerhard Uhlenbruck, dt. Aphoristiker, 1929-]

Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen. [Georg C. Lichtenberg, dt. Schriftsteller u. Physiker, 1742-1799]

Seltsam im Nebel zu wandern! Einsam ist jeder Busch und Stein, Kein Baum kennt den andern, Jeder ist allein. [Hermann Hesse]

Der Krieg ist in wachsendem Umfang kein Kampf mehr, sondern ein Ausrotten durch Technik. [Karl Jaspers, dt. Philosoph, 1883-1969]

Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat. [Epiktet]

Bei den meisten Erfolgsmenschen ist der Erfolg größer als die Menschlichkeit. [Daphne Du Maurier, engl. Schriftstellerin, 1907-1989]

Meist belehrt erst der Verlust uns über den Wert der Dinge. [Arthur Schopenhauer]

Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns genau kennen und trotzdem zu uns halten. [Marie von Ebner-Eschenbach]

Eine Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen. [Max Frisch]

Die fortschreitende Mathematisierung hat den Vorteil, dass man sich viel genauer irren kann.

Wer sich seiner eigenen Kindheit nicht mehr deutlich erinnert, ist ein schlechter Erzieher. [Marie v. Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830-1916]

Behüte uns Gott vor den schlimmsten Menschen, die es gibt, den Korrekten. [Paul de Lagrade]

Jeder schließt von sich auf andere und berücksichtigt nicht, dass es auch anständige Menschen gibt. [Heinrich Zille, dt. Graphiker, 1858-1929]