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Retroanalyse im Schach

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Schlagschach

Regeln und Glossar

Regeln:

Schlagschach oder Räuberschach ist eine Märchenschachvariante, in der Schlagzwang herrscht und bei der man gewinnt, indem man (im orthodoxen Sinne) verliert. Hat der Ziehende die Möglichkeit, mehrere Figuren zu schlagen, ist es ihm freigestellt, welche der Figuren er schlägt.

Der König hat keinerlei Sonderrechte; er kann (und muss!) wie jede andere Figur auch geschlagen werden. Es gibt weder Schach noch Schachmatt. Ein Bauer kann in einen König umwandeln.

Bezüglich der Rochade gibt es zwei Regelvarianten:

a) Die Rochade folgt weitestgehend den orthodoxen Regeln; d.h. weder König noch Turm dürfen bereits gezogen haben; allerdings ist die "Schach-Regel" außer Kraft gesetzt (d.h. der König darf ein Schachfeld überqueren oder auf ein Schachfeld ziehen - es gibt ja kein Schach!) Dies ist die Standard-Regel.

b) Die Rochade ist nicht erlaubt. Dies muss ggf. in der Aufgabenstellung angemerkt werden.

Eine Partie ist von demjenigen gewonnen, der nicht mehr ziehen kann; entweder weil alle seine Figuren geschlagen wurden oder weil er im Patt steht.

Einige Aufgaben: