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Maximummer

Regeln und Glossar

Dieser Märchenzustand wurde erstmals 1913 von T. R. Dawson verwendet. Es wird vor allem bei Selbsthilfeproblemen eingesetzt.

Regeln:

Ein Maximummer ist ein Problem, bei dem Schwarz verpflichtet ist, immer den (geometrisch) längsten legalen Zug zu spielen. Gibt es mehrere längste Züge, kann Schwarz einen beliebigen davon wählen.

Technisch gesehen ist die Länge einer Bewegung die euklidische Distanz der Verschiebung. Z.B. zählt ein Springerzug als √5. Bei der Rochade werden zwei Verschiebungen hinzugefügt, so dass O-O als 4.0 und O-O-O als 5.0 zählen.

Schachgebote sind orthodox; beispielsweise ist der schwarze König auch dann im Schach einer weißen Figur, wenn diese weiße Figur nicht den längsten Zug durchführen kann.

Doppel-Maximummer:

Die Maximummer-Regel gilt auch für Weiß.

Einige Aufgaben: