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Fischerrandom-Schach

Regeln und Glossar

Fischerrandom wurde vom US-amerkanischen Groß- und Weltmeister Bobby Fischer erfunden, der so sie ausgefahrenen Wege des Standard Schachs verlassen wollte. Fischerrandom hat sich im Turnierschach nicht durchgesetzt, aber zu einigen netten Schachprobleme geführt.

Regeln:

In der Startaufstellung wird die Position der Offiziere (nicht die der Bauern) durch Zufall festgelegt, wobei einige Randbedingungen eingehalten werden müssen:

Die Rochade ist an die gleichen Bedingungen wie im orthodoxen Spiel geknüpft: Weder König noch Turm dürfen bereits gezogen haben; der König darf weder ein Schachfeld über queren noch auf einem landen, die Felder zwischen König und Turm müssen leer sein.

Rochade am Damenflügel erfolgt, indem der König auf c1 (c8) zieht und der Turm, der der a-Linie am nächsten ist, nach d1 (d8). Beide Felder müssen leer oder von König und Turm besetzt sein.

Rochade am Königsflügel erfolgt, indem der König auf g1 (g8) zieht und der Turm, der der h-Linie am nächsten ist, nach f1 (f8). Beide Felder müssen leer oder von König und Turm besetzt sein.

In Diagramm könnte Schwarz auf dem Damenflügen und Weiß auf dem Königsflügen rochieren.

Im Problemschach wird in der Regel die Startaufstellung zusätzlich zur Problemstellung angegeben; es könnte aber wohl auch einmal jemand ein Problem erfinden, in dem nach der Startaufstellung gefragt wird.

Einige Aufgaben: