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Retroanalyse im Schach

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Schach: Beweispartie

Eine Beweispartie ist eine Zugfolge, mit der eine gegebene Stellung aus der Ausgangsstellung erreicht werden kann.

Beweispartie

Dabei sind natürlich nur legale (den Schachregeln entsprechende) Züge erlaubt. Die Beweispartie beweist sozusagen, dass eine Stellung legal ist.

Beweispartie in N Zügen

Gesucht ist eine Beweispartie, mit der die gegebene Stellung in N Zügen erspielt werden kann. Die Beweispartie muss eindeutig sein; d.h. es darf keine zweite Beweispartie in N Zügen geben, die ebenfalls zur gegebenen Stellung führt. Es sind also weder Zugumstellungen noch alternative Züge erlaubt.

Wenn eine Beweispartie in N Zügen gefordert ist, ist dies meist auch die kürzeste Beweispartie – manchmal aber auch nicht, dann besteht die Kunst darin, irgendwo ein Tempo zu verlieren.

In früheren Zeiten (vor ~1970) waren die Anforderungen nicht so strikt; d.h. in älteren Schachproblemen können Zugumstellungen durchaus möglich sein.

Kürzeste Beweispartie

Gesucht ist die kürzeste Beweispartie, mit der die gegebene Stellung erspielt werden kann. Die Beweispartie muss eindeutig sein; d.h. es darf keine zweite Beweispartie mit der gleichen oder kleineren Zuganzahl geben, die ebenfalls zur gegebenen Stellung führt. Es sind also weder Zugumstellungen noch alternative Züge erlaubt.