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Retroanalyse im Schach Logo

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Originale

2 - Haule Reddmann

Original, Mai 2003

Nach Ted Brandhorst, BCM 12/1973

Anfangsstellung:

Endstellung:

Spiele eine kürzestmögliche Schachpartie, so dass man aus der Mattstellung gleich eine Partie Dame anfangen kann. (Anmerkung: Bei Dame ist hat Schwarz den ersten Zug, also muss Weiß den letzten Zug der Schachpartie machen.)

a) Es reicht, dass die schwarzen und weißen Figuren auf den markierten Feldern stehen

b) Schwarz muss matt gesetzt sein

Lösung

a)

1. h3 a6 2. e3 d6 3. L×a6 L×h3 4. T×h3 T×a6 5. T×h7 T×a2 6. Th2 Ta7 7. c3 b6 8. Db3 Sh6 9. D×f7+ K×f7 10. Sa3 Kf6 11. g3 = (optimal - mathematisch beweisbar)

b)

1. e3 d6 2. g4 L×g4 3. h3 L×h3 4. S×h3 a6 5. L×a6 T×a6 6. Dh5 T×a2 7. D×h7 Ra7 8. Sa3 b6 9. c3 Sh6 10. D×h6 f6 11. Th2 Kf7 12. Df4 Kg6 13. Dg3+ Kh6 14. Sg1# (Und das lässt sich angesichts der nutzlosen Züge vielleicht noch verbessern.)

Hauke Reddmann schreibt:

Ich hätte da eine Aufgabe für Ihre Seite. Weil, weil, weil, im USENET war die Resonanz gleich Null, und veröffentlichen kann ich sie nicht, da ich zur Ursprungsidee von Ted Brandhorst (BCM 12/1973) nicht viel dazugetan habe. Außer noch etwas mehr Humor.

Die ursprüngliche Fassung von Ted Brandhorst war: "Kürzeste Beweispartie ab PAS (Zugreihenfolge egal), nach der alle Figuren auf schwarzen Feldern stehen". Ich habe 5 (!) Halbzüge gespart.

Dann bin ich auf die nahe liegende Erweiterung gekommen, dass die Endstellung gleich der Ausgangsstellung für eine Partie Dame ist. Bei Dame ist Schwarz am Zug, also musste ich einen Halbzug opfern, es geht wie folgt: (siehe a).

Falls die Endstellung wirklich eine Endstellung sein soll (also Schwarz ist matt gesetzt), braucht es nur 6 Halbzüge mehr: (siehe b).