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Retroanalyse im Schach Logo

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Originale

1 - Jens Guballa

Original (aus dem Usenet <de.rec.denksport>, Augst 2001)

Otto Janko gewidmet

[rnb1k3/ppp2p2/3p4/8/8/8/PPPPPPP1/RNBQKBNR]

14+9. Beweispartie in 7.5 Zügen

[rnb1k3/ppp2p2/3p4/8/8/8/PPPPPPP1/RNBQKBNR]

Lösung

Es fehlen 7 schwarze Figuren; Weiß hat 8 mal gezogen, also muss Weiß mit jedem Zug außer dem ersten eine schwarze Figur geschlagen haben. Die ersten Züge müssen daher

 1. Bh2-h4   Bg7-g5
 2. Bh4:Bg5

gewesen sein. Im  letzten Zug von Weiß muss eine schwarze Figur (Turm oder Dame) auf h1 geschlagen worden sein.

Weiß kann  im 3. Zug nur mit dem Th1 oder dem Bg5 schlagen.

Der [Be7] muss auf der e- oder f-Linie geschlagen worden sein. Der weiße Turm kann wegen des mit dem Schachgebot verbundenen schwarzen Tempoverlustes den Bauern nicht auf der e-Linie schlagen; nach Sg8-f6, Bg5:Sf6 und Be7:Bf6 steht der Bf6 der Dd8 im Wege; also muss der [Be7] von [Bg2] geschlagen worden sein.

2.            Sg8-f6
3. Bg5:Sf6    Bd7-d6
4. Bf6:Be7

Jetzt gibt es nicht mehr viele Möglichkeiten:

4.            Ke8-d7
5. Be7:Lf8=T  Dd8-h4
6. Tf8:Th8    Dh4:Th1
7. Th8:Bh7    Kd7-e8
8. Th7:Dh1