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Retroanalyse im Schach

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101 mal Kniffel-Schach

von Peter Krystufek

22 - Peter Krystufek

101 mal Kniffel-Schach, 1986

[2b5/1p1pkpb1/3rp1pp/8/2pn3q/P1P1KPQP/1P1PP1P1/8]

10+13+7. Welche Figuren stehen auf den markierten Feldern? Was war der letzte Zug?

[2b5/1p1pkpb1/3rp1pp/8/2pn3q/P1P1KPQP/1P1PP1P1/8]

Lösung

wLc1, wLf1, wTb1, wTg1, sTf5, sBa4, sSd1.

Wegen der weißen Bauern konnten die weißen Läufer nie ziehen, also: wLc1 und wLf1. Die weißen Türme konnten ihre Käfige nie verlassen, also: wTb1 und wTg1.

Bleiben wS, wS, sT, sS und sB als Kandidaten für die restlichen drei Felder.

Auf f5 kann kein weißer Springer stehen (unmögliches Schach), auch kein schwarzer Bauer (der [Ba7] konnte f5 nie erreichen). Auf f5 steht also ein schwarzer Turm.

Wie kommt der schwarze Turm nach f5? Nicht durch eine Umwandlung des [Ba7] auf a1, da der schwarze Turm im Umwandlungskäfig gefangen wäre. Bleibt als einzige Möglichkeit, dass die schwarzen Bauern [Bg7] und [Bh7] über Kreuz geschlagen haben, und zwar die beiden weißen Springer.

Auf a4 und d1 stehen also schwarze Figuren. Da auf d1 kein Bauer stehen kann, steht der Bauer auf a4 und der Springer auf d1.

Kann auf f5 auch eine schwarze Dame (nach Umwandlung des [Ba7] auf a1) stehen? Nein, denn dann können die schwarzen Bauern [Bg7] und [Bh7] nicht über Kreuz geschlagen haben und der [Th8] konnte seinen Käfig nicht verlassen, um jetzt auf a4 oder d1 zu stehen.

Kann eine der Figuren auf der ersten Reihe geschlagen worden sein, sodass jetzt eine schwarze Figur dort steht? Nein, da die Schlagmöglichkeiten dafür nciht ausreichen.

[2b5/1p1pkpb1/3rp1pp/5r2/p1pn3q/P1P1KPQP/1P1PP1P1/1RBn1BR1]