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Retroanalyse im Schach

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101 mal Kniffel-Schach

von Peter Krystufek

9 - Peter Krystufek

101 mal Kniffel-Schach, 1986

[4rq1Q/1p1Pp3/p1p4p/3B1R1p/PN2pP1b/P1P5/2r3PP/1b6]

11+12+4. Welche Figuren stehen auf den markierten Feldern? Was war der letzte Einzelzug?

[4rq1Q/1p1Pp3/p1p4p/3B1R1p/PN2pP1b/P1P5/2r3PP/1b6]

Lösung

wKa2, sKb6, sSg5, sSg7 und Bb2-b1=L

Der schwarze König kann nicht auf h2 stehen (wegen des unmöglichen Doppelschachs von Ld5 und Sb4) und nicht auf g5 (wegen des unmöglichen Doppelschachs von Bf4 und Tf5). Er kann auch nicht auf g7 stehen, da die Schlagfälle nicht ausreichen, damit ein weißer Bauer im letzten Zug auf h8 in die Dame umgewandelt hat (Be2:f:g:h7-h8=D plus [Bb2]:a erfordert insgesamt vier Schlagmöglichkeiten; es fehlen jedoch nur drei schwarze Figuren). Also muss der schwarze König auf a6 stehen.

Der weiße König kann nicht auf g7 stehen (wegen des unmöglichen Schachs der Df8) und auch nicht auf g5 (wegen des unmöglichen Doppelschachs von Bh6 und Lh4). Also muss er auf a2 stehen; der letzte Zug war damit Bb2-b1=L+.

Schwarz hat insgesamt vier mal geschlagen: Bd7:c:b, Bf7:e und Bg7:h. Das sind alle fehlenden weißen Figuren; auf g5 und g7 müssen daher schwarze Figuren stehen. Da beide Felder schwarz sind, kann dort nicht der fehlende weißfeldrige Läufer stehen; also stehen auf g5 und g7 schwarze Springer.

[4rq1Q/1p1Pp1n1/pkp4p/3B1Rnp/PN2pP1b/P1P5/K1r3PP/1b6]