ist die Nummer des Rätsels in Sphinx von Paul Thamm von
1911
Vorwort
Rätsel, Rätselspiele und -aufgaben sind von jeher eine
Lieblingsbeschäftigung der Menschen gewesen. Von der Bilderschrift der alten
orientalischen Völker, wie »Babylonier, Assyrer, Ägypter, bis zu der
Rätselecke in unsern Familienzeitschriften und Jugendblättern zieht sich eine
ununterbrochene Reihe von Rätselfragen hin. Namentlich waren sie im
Mittelalter beliebt, wie »der Sängerkrieg auf der Wartburg« bezeugt. Unsere
größten Dichter, Schiller, Rückert, Bürger u. a., haben diese heitere Art der
Dichtung gepflegt, und auch in der Schule haben die Rätsel, wenn auch mit
Beschränkung, ihre Berechtigung
Viele Rätsel sind belehrenden Inhalts; hauptsächlich dienen sie aber als
Prüfstein geistiger Fähigkeit, ferner zur Weckung des Scharfsinnes und als
erheiternde Unterhaltung für den einzelnen wie ganzer Gesellschaften, somit
zur Hebung der Geselligkeit. Sie sind ein geistiges Spiel und bereiten die
Beschäftigung mit ernsteren Dingen vor, weshalb sie besonders der Jugend zu
empfehlen sind.