Emilia Giehrl
(* 1. Nov. 1837 in Regensburg; † 15. Okt. 1915 in München)
war eine Jugend- und Volksschriftstellerin. In
einfacher Sprache verfasste sie Geschichten, Erzählungen und Gedichte für
Tages- und Wochenblätter sowie Kinder- und Jugendbücher im romantisch-verklärten und religiös-erbaulichen Stil.
Räthselbuch
Eine Auswahl von Räthseln aller Art von Tante Emmy (Emilia Giehrl)
Verlag:
Volks- und Jugendschriftenverlag Otto Manz,
Straubing
Datum:
1899
Seiten:
150
Neben anderen Rätseln (z.B. Wissensfragen, Rösselsprünge, magische Quadrate) enthält das Buch auch
100 originale Rätselgedichte von Tante Emmy (Emilia Giehrl) mit
Lösungen.
Das Werk ist frei im Internet als PDF verfügbar (für alle, die Fraktur lesen
können).
Das Werk ist gemeinfrei, da die Verfasserin seit mehr als 70 Jahren tot ist.
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Erste Zeilen des Rätsels
∞
8517
Im Käfige, auch im zoolog'schen Garten Kannst du
R-07
8532
Wär ich Euch nicht gegeben Ihr könntet gar nicht
R-44
8551
Bewundert und gefürchtet sind die Beiden Im fernen
S-23
8576
Ich sprosse, wenn es Frühling ist, Empor zu Licht und
C-04
8598
Nun rate gut mein liebes Kind: Zwei Silben und zwei
R-26
8617
Es springt ganz ohne Füße, Und kugelt, ist kein Fass,
R-16
8640
Wohl komm ich oft sehr ungelegen, Doch bin ich der
R-46
8652
Mit B ist's eine liebe Verwandte, Du nennst sie wohl
B-01
8674
Mit F lebt's in dem Märchenreich, Mit T trink ich es
A-02
8686
Mit H sitz' ich dir auf dem Kopfe Mit T hab? Körner ich
B-06
8715
Zur Stütze dem Greise, Dem Hopfen, den Reben,
C-07
8739
Gut ist's wenn in jeder Lage Du mich hältst zu allen
H-03
8763
Weittragend wirket meine Macht, Ich war, kaum hat
H-16
8771
Mit A siehst du oft blutgefüllt Durch deine zarte Hand
B-08
8795
Aus Elfenbein ein kostbar Ding, Aus andrem Stoffe nur
H-09
8816
Von Gott erschaffen, bin ich auf der Erde Bald zahm,
R-02
8829
Mein Haus ist grün und kühl Und lustig aufgebaut;
R-22
8842
Bin ein Teil der ganzen Welt — Oft begrüßt vom
C-11
8861
Ich bin ein ekelhaftes Tier Ein K davor, bin ich ein
B-02
8887
Ich bin dem Schuster schwer entbehrlich Doch auf der
R-20
8919
Bin eine Stadt, von Amsterdam Nicht allzuweit und
A-06
8942
Die Furcht erzeuget mich, Der Schreck, die Krankheit
X-05
8951
Der Schüler liebt mich, soll mich wenigst lieben, Er
H-02
8978
Willkommen sind wir als des Frühlings Boten Nach
R-05
8995
Mich hat der Bauer, und sogleich Erkennst du an mir
R-33
10401
Das erste Wort mit einer Silbe: Das erste Wort nennt
R-01
10423
Die erste Silb' ist eine Frucht Von Jung und Alt
geliebt
R-34
10446
Nach des Tages heißer Arbeit Bring' ich Ruhe allen
R-23
10457
Wirst geschickt und fleißig sein Trägt es dir die
ersten
C-14
10478
Der Krieger, die Soldaten Benützen mich zuweist,
R-47
10489
Bin eine schöne, alte Stadt Die viele, edle Bauten
hat
R-35
10500
Das erste und das letzte Wort. Wir sind Zahlwörter
R-18
10502
Das erste fischt man aus dem Meer, Kostbar und wert
R-06
10524
Eins, Zwei hängen an der Dritten Und
werden duftend
R-30
10535
An Briefen und Paketen Könnt ihr mich öfters sehen
R-42
10547
Im schattigen grünen Walde Auf königlichem Baum
C-02
10559
Ich bin die Zeit, da sonnig hell Und froh das Leben
C-12
10570
In Verborg'nes einzudringen Haben Eins und Zwei wir
R-52
10576
Ich bin wie ein Bader, Kann lassen zur Ader, Kann
R-03
10581
Meine Heimat ist der Wald, Aber nicht mein
R-17
12207
Wie sich die Kinder freuen, Wenn es die Äpfel sind!
R-10
12218
Herrlich sind wir von Gefieder Kaum gibt's schön're
S-01
12229
Von Stroh und Wolle, wie sich's schickt, Hat mich
dein
H-13
12240
Es ist kein Mensch, kein Baum, kein Stein; Sag',
R-08
12241
Die Sonne kocht's, die Hand bricht's Der Fuß tritt's
R-27
12252
Wo viele Bäume groß und klein Dicht aneinander
C-08
12263
In einer futterlosen Zeit Das Vieh nach meiner ersten
R-31
12274
Kennst du die Frucht, welche einmal vom Baume Ist
R-15
12285
Die ersten Beiden sind ein Element Und wenn du
C-05
12296
Mit langem Barte kannst mich sehen Oft stattlich auf
H-01
13205
Eins und Zwei soll dir versüßen, Was dir bitter je
R-12
13216
Aus Wasser und Feuer die Erste entsteht In lustiger
R-43
13227
Mit Schl kannst du es nicht entbehren Mit F kann es
A-01
13238
Willkommen bin den Mädchen ich Und oft der Kranke
A-09
13249
Sitz ich zwischen Fleisch und Rippen Kann ich sehr
H-04
13251
Als das Ei ward gebrochen, Ist ein Wurm ausgekroch
R-04
13260
Ich bin haarig und von Wolle, Wärm' die Füße, wenn
H-11
13272
Bin ein Vogel und singe nicht. Hab' zwei Flügel und
R-09
13283
Bin im dunkelblauen Kleid Sinnbild der Bescheiden
R-21
13294
In Feld und Wald siehst du die ersten beiden, Kannst
R-11
14109
Bin ich ein Tier — so spricht von mir die Sage, Als
R-14
14120
Wenn's müsste sein, dass du von mir Dich fühltest
R-45
14121
Mit H bedeutet's Eigentum, Mit R den Dieb im Vogel
B-07
14132
Mich kann der Schuster nicht entbehren Will er
befried
H-05
14143
Versuche das Wort »Liebreiz« zwölfmal zu verändern
A-05
14154
Ich hemm' des Wassers wilde Flut, Statt D ein L
B-02
14165
Die beiden ersten wären Die dritten gern, Drum
C-09
14176
Wir wachsen aus dem Felde, Sind zwar kein fein
C-06
14187
Kühlend lieg ich auf den Wunden Und wo immer klagt
R-49
14198
Ich bin zu gehen zwar bestimmt, Doch lieg' ich, häng
R-36
Zur Klassifikation der Gedichte von Tante Emmy ist anzumerken, dass diese
chaotisch ist und von unserer stark Abweicht. Unter Rätsel finden sich
Worträtsel, Scharaden und Homonyme; Silberätsel sind teilweise Scharaden,
teilweise aber gar keine Rätselgedichte.