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Vorwort
Stine Andresen
Deutsche Schriftstellerin
Stine Andresen geb. Jürgens (* 23. Dez. 1849 in Boldixum; † 13. Mai 1927 ebenda) war eine
deutsche Schriftstellerin von der Insel Föhr. Ihre Lyrik ist oft auf ihre
Heimatinsel bezogen. Neben Gedichten in deutscher Sprache verfasste sie auch
einige in nordfriesischer Sprache.
Siehe auch:
Wikipedia ,
Google Books ,
DDB ,
XBIB ,
Nordfrieslandlexikon
Hundert Räthsel für die Jugend
Verlag:
Wyk auf Föhr, Selbstverlag der Autorin
Datum:
1886
Seiten:
32
Das Buch enthält 100 Rätsel aus der Feder von Stine Andresen, alles
Originale, mit Lösungen
Quellen und Copyright
Weitere Werke (Auswahl):
Gesammelte Gedichte. Hrsg. Karl Schrattenthal. 3. Auflage. Bielefeld, 1896.
Neue Gedichte. Buchhandlung der Anstalt Bethel, Bielefeld, 1903.
Gedichte aus dem bisher unveröffentlichten Nachlaß der inselfriesischen
Dichterin. Nordfriesische Verlagsanstalt Carl Meyer, 1930.
Die Werke von Stine Andresen sind gemeinfrei, da deren Verfasserin vor mehr als 70 Jahren
verstorben ist.
Rätsel von Stine Andresen
#
Erste Zeilen des Rätsels
∞
1210
An Frieslands Küsten siehest du Das Erste
blühend sich
24
1213
Das Erste ist mächtig und herrlich und groß, Es
birgt viel
3
1225
Mit a ist's ein Vogel, Mit o ist's ein Kleid, Mit e
wächst's am
11
1231
Bei manchem Mahle kreisten wir Gemütlich in der
Runde,
33
1249
Das Erste klingt so hell und heiter Und wer's
nicht ist, der
48
1254
Mit D dien' ich als Steuer. Doch nicht in Meer's
Gebraus;
74
1263
Aus Tiefen komm ich her zu dir, Des Meeres Welle
spielt mit
81
1273
Wenn man ein frohes Fest verbindet mit einem Teil
vom
89
13702
Den Frauen bin ich wohlbekannt, Zu Putz und Zier
werd' ich
25
13713
Ein Großes Volk verehrt in mir Das herrlichste auf
Erden,
56
13724
Die Ersten sind in Ohristenlanden Schon vor
Jahrhunderten
42
13735
Als eine heit're Farbe zeigt Sich meine erste deinen
Blicken,
90
13746
Mit drei Buchstaben aus dem Alphabet Kannst du
bezeichnen
73
13757
Ich hause gern am dunkeln Ort; Vor mir gar manchem
26
13768
Mich tragen die Berge, die felsigen Höben, Sie
strecken mich
1
13779
Das Erste bin ich nicht und sie nicht, nur du; Das
Zweite teilt
21
13790
Halb bin ein Wort ich, hart und schwor Für den, der
meinen
47
13791
Die erste Silbe ist nicht dein, Die zweite muss stets
dir heilig
35
15005
Wer es ist — der sagt es nicht, Wer es sagt — der ist
es nicht
27
15016
Wenn laue Frühlingslüfte weh'n, Mein Erstes Flur und
Wiesen
59
15027
Halb bin ich eine kleine Zahl, Halb dien' ich dir
beim Gehen,
32
15038
Die Erste als der Farben eine, Erscheinet nicht zu
dunkel,
86
15049
Wer stets mein Erstes musste tragen, Der möchte
manchmal
62
15060
Die Hälfte nennt dir einen Mädchennamen, Die and're
Hälfte
6
15061
Das Erste ist ein Kind des Lichts Aus lauter
Sonnengold
41
15072
Mit B musst' schon im Paradies, Der Adam her es
geben;
77
15083
Den Säugling in der Wiege klein Ernährt mein Erstes
ganz
60
15094
Am Anfang war's im Paradies, Wie's in der Bibel
steht, Doch
14
#
ist die Nummer des Rätsels hier bei uns
∞
ist die Nummer des Rätsels in Hundert Räthsel für die Jugend aus
dem Jahr 1886 von Stine Andresen.
Einleitung zu "Hundert Rähtsel"
Demütig im bescheidnen Kleide
Tritt dieses Büchlein in die Welt,
Der Jugend sei es eine Weide,
Die Geist ihm und Verstand erhellt.
Sind's auch nicht farbenprächt'ge Blüten,
Die seinen Blättern ich verlieh,
Ist doch das Wen'ge, was sie bieten,
Nicht ganz ohn' Duft und Poesie.
Zwar Knospen sind es, deren Hüllen
Des Geistes Licht nur sprengen kann;
Doch mit Geduld und gutem Willen
Mach, lieber Leser, dich daran.
Sollt' oft ihr Sinn sich tief verstecken,
Verstand und Witz vermögen viel,
Und sie zu fördern und zu wecken
Ist dieses Büchleins Zweck und Ziel.
So leg ich's denn in deine Hände,
Mein jugendlicher Leserkreis;
Und wenn es liebe Freunde fände,
Wär' meiner Arbeit schönster Preis.
Wyk, im März 1886.
Stine Andresen