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Rätselgedichte, Rätselreime

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Jakob Altenberger

Uns sind keine biographischen Daten von Jakob Altenberger bekannt.
 

Rätsel und Scherzfragen

Allerlei Sachen zum Frohen Nachdenken

Verlag: Albert Burgmaier, Amorbach, Karlsruhe
Datum:
Seiten: 20
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Quellen und Copyright

Antiquarisch erworbenes Buch. Die Werke von Jakob Altenberger sind wahrscheinlich gemeinfrei, da deren Verfasser wahrscheinlich vor mehr als 70 Jahren verstorben ist; jedenfalls ist das Buch vor mehr als 70 Jahren erschienen.

Rätsel von Jakob Altenberger

In Vorbereitung.

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# Erste Zeilen des Rätsels
     
     
     
# ist die Nummer des Rätsels hier bei uns
ist die Nummer des Rätsels in Rätsel und Scherzfragen von Jakob Altenberger von 1936.

Jetzt sollt Ihr Euch die Köpfe zerbrechen!

Doch soll sich niemand zu sehr anstrengen dabei, damit es keinen Scherben gibt. Wir wollen jetzt einmal lustige Rätsel raten und wer von Euch auch eines weiß, der soll es nicht verschweigen. So werden wir uns durch Rätselraten eine froher Stunde selbst bereiten. Es wird doch keiner von Euch glauben, das sei eine läppische Kinderbelustigung, für die Ihr schon zu groß seid?

Wisst Ihr, was ich in einem Buch kürzlich über Rätsel gelesen habe? Es sei Euch verraten: Wir wissen aus altgermanischen Sagen, wie beliebt das Rätselraten früher, selbst bei Hochzeitsfesten von Königen und im Kreise narbenbedeckter Helden war; und auch in Schillers "Turandot" und auch in unseren Märchen klingen Erinnerungen nach an die Rolle, die Rätsel zuweilen spielten.

Heute ist das Rätsel als Unterhaltungsform für Erwachsene kaum mehr vorhanden und Rätsel zu ersinnen fällt normalen Menschen nicht ein: Zu jenem ist man zu gebildet, zu    diesem fehlt die Zeit. Und doch ist beides nicht nur unterhaltsam und oft recht lustig, sondern auch geistbildend in weit höherem Maße als viele ahnen. Und wir müssten uns ernstlich überlegen, wie wir dem Rätsel, diesem Kinde tiefer Besinnlichkeit, wieder neue Kraft zuführen könnten.

Unsere Vorfahren mussten den Dingen schon rief auf den Grund sehen, bevor sie so lebenswahr, sinnig und auch lachend in hunderten von Rätseln vor uns hinstellen konnten.

Ulbricht.

Bearbeitet von Jakob Altenberger.

Einträglicher Rätselhandel

Siehe Johann Peter Hebel.

Könnt Ihr richtig Rätselraten?

Ja, — so sagt ihr alle — und doch wird es nicht stimmen, ihr wißt wahrscheinlich gar nicht, wie man richtig Rätsel raten tut. Wenn ich jetzt fragen Würde: »Welcher Kopf hat kein Gehirn?« — und der Fritz und der Hans wissen es und kaum habe ich das Wort »Gehirn« ausgesprochen, dann brüllen beide zu- sammen schon triumphierend: »Der Nagelkopf«. Die Antwort stimmt genau, aber trotzdem behaupte ich, daß dieses Rätsel- raten nicht richtig ist. Warum? Nun, dann macht das Rätselraten wirklich keine Freude, wenn jene, welche die richtige Antwort wissen, sie sofort herausschreien wie aus der Pistole geschossen. Wenn das so ist, dann können wir noch nicht richtig Rätsel raten. Wer die Antwort weiß, der muß sie ganz bei sich behalten, der darf höchstens sagen: »Ich weiß es«, — und dann schauen wir mal, wer die Antwort nicht weiß. Und alle die, welche die Antwort nicht wissen, die müssen jetzt anfangen zu denken. Die müssen nun suchen: Welcher Kopf hat kein Gehirn — und dann denken sie nun, was das für ein Kopf sein könnte. Und das kann sehr gesund sein und sehr nützlich, — genau so gesund und nützlich, als wenn ihr in der Turnhalle turnt. Die Turnübungen in der Turnhalle kräftigen den Körper und die Denkübungen beim Rätselraten die kräftigen den Verstand und das Denken. Und deswegen müssen die ganz Schlauen mit dem kräftigen Verstand, welche die Rätsellösungen schon wissen, den Mund halten und nichts verraten; vor allem dürfen sie die Lösungen nicht wie ein eitler Fratz gleich herausschreien. Das tun wir nicht und wer es sich nicht merken will, der wird aufgeblasen und verhupft!

Wir raten also: ein klein's biss'le langsam, und wir machen immer erst eine kleine Pause nach jeder Frage; nur wenn wir auf eine alte Muck kommen, ich meine, — wenn ich ein Rätsel bringe, dessen Lösung ihr alle kennt, — dann wollen wir schnell weitermachen, —— sonst wird es zu langweilig. Und jetzt kann es losgehen!