Noch ein Erstes! rief ich dürstend
Zu der Maid, die so geschäftsbeflissen
Mir vorübereilte, rasch nur nickend,
Und das Schäumende alsbald mir brachte.
Doch das Zweite trug ich, fein geflochten,
Ob ich schon kein Frauenzimmer,
(Hitzehalber auf dem Hinterkopfe.)
Mit dem Ganzen aber, einem schlanken Ding
Voll Gift und Tücke, sonst so übel nicht
Im lilarosa Kleide, traf ich mich
Beim Dämmern in dem kühlen Walde, nahm's mit heim
Und presst' es sang- und klanglos da zu Tode.
Die »beaux restes« verwahr' ich unter ihresgleichen
Heute noch im Massengrabe.
Seidel + Bast = Seidelbast
Seidel (Seidl, Seitel, Seitl) = Bierglas, 1/3 Liter. A klans Bier. Wolfgang Ambros: »A Gulasch und a Seitl Bier, des is ein Lebenselexier, bei mir«
beaux restes = schöne Reste
Seidelbast (Daphne) ist eine Flanzengattung. Seidelbast spielte eine Rolle in der frühen Geschichte des Papiers. Manche Arten und Sorten werden als Ziersträucher für naturnahe Gärten und Parks verwendet.