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Rätselgedichte, Rätselreime

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Rätselgedicht Nr. 15144

von Friedrich Zuckschwerdt

Scharade (1+1 Silben)

Die erste Silbe.

Emma weinte laut, und sah mit jammerndem Blicke
Nieder auf mich, denn ich war's, der ihr das Liebste geraubt.
Zwar nicht raubt' ich es selbst; ein anderer raubt' es ihr grausam;
Und vertraut es mir nur; doch ich umschloss es so fest,
Dass es nimmer mir wieder entrinnen mogte; und wär's auch,
Nicht gemildert dadurch würde der Klagenden Schmerz.

Die Zweite Silbe.

Einst in der glücklichen Zeit verhieß ich des Wunsches Erhörung;
Emma, sie selber, schuf mich, sandte dem Hoffenden mich.
Ach der Schöpferin Bild, und ihres Herzens Gepräge
War ich, zwar einfach und tot; doch auch voll Leben und Geist.

Das Ganze.

Einsam steh' ich nun jetzt, allein von den Schwestern umringet,
Auf der ersten, und bin, was dir die zweite benennt.
Emma jammert und weint, wenn sie mich sieht; und doch selber
Ward ich durch sie, und ich soll nimmer und nimmer vergehn.

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Grab + Schrift = Grabschrift

Verweise

Scharaden