Erste und zweite Silbe.
Uns verschmäht die echte Größe,
Froh der eignen Majestät;
Hülle sind wir oft der Blöße,
Die mit uns sich eitel bläht.
Dritte und vierte Silbe.
Unser Gang ist abgemessen,
Wie ein Uhrwerk ungefähr;
Hüte dich, je zu vergessen,
Dass aus Tropfen stammt das Meer.
Wie könnt ich von dem Ganzen schweigen?
Es ist ein halbes Paradies;
Es hängt der Himmel voller Geigen,
Und alles mundet honigsüß.
An Einigkeit den Turteltauben,
An Schmeichelkuss dem Zephyr gleich!
Doch, ach, — man muss es leider glauben, —
Nicht lange währt das Himmelreich!
Flitter + Wochen = Flitterwochen
Zephyr (auch Zephyros, dt. »der vom Berge Kommende«) ist in der griechischen Mythologoe einer der Anemoi, eine Windgottheit, die den (milden) Westwind verkörpert. In der Antike wurde Zephyr als Frühlingsbote und »Reifer der Saaten« verehrt.