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Rätselgedichte, Rätselreime

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Rätselgedicht Nr. 14510

von Sebastian Willibald Schießler

Scharade (2+1 Silben)

Ich Erstes Paar schwimm' stets dem Strom' entgegen,
Sei auch des Sturmes Wüten noch so groß,
Und hohen Wert müsst stets ihr in mich legen,
Weil ich für euch verließ der Heimat Schoß.
In stolzer Wagnis und auf Todeswegen
Geh' auf mein Ziel ich unermüdet los,
Für euch geschieht's, auf dass ihr mich genießet,
Wenn erst die Lust aus meiner Opf'rung sprießet.

Ich Dritte Silbe schützte einst den Ritter,
Wenn ihm von Hass und Feindschaft hart geschah,
Von mir aus zog er, so wie ein Gewitter,
Wenn er verfolgte Unschuld leiden sah,
Und schlug die Zeit auch meinen Schmuck in Splitter,
Doch freu' ich mich, seid ihr mir erst recht nah,
Ihr seht ein großes, hingegang'nes Leben,
So wie ein gutes Traumbild euch umschweben.

Ganz bin der Lieblingssitz ich des Geschlechtes,
Das ein Jahrtausend krönt mit ew'gem Preis,
Das für das Wohl der Tugend und des Rechtes
Sich stets großmütig aufzuopfern weiß,
Sei es im Sturm des donnernden Gefechtes,
Sei's auf des Friedens süßem Blütengleis;
Doch wollt ihr mich und meine Schönheit schauen,
So wallt nach Austrias beglückten Auen.

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Laxen + Burg = Laxenburg

Anmerkungen

Fragwürdige Rechtschreibung: Laxen = Lachse

Die Schlösser von Laxenburg befinden sich in der Gemeinde Laxenburg in Niederösterreich etwa sechs Kilometer südlich der Landesgrenze zum Bundesland Wien. Im großen Schlosspark befinden sich das Alte Schloss, der Blaue Hof (bzw. das neue Schloss) sowie die Franzensburg. Bis zum Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie war Laxenburg ein wesentlicher Aufenthaltsort der Habsburger.

Verweise

Scharaden