Da liegst du vor mir: Ruhig — blau,
Verklärt von der Sonne Schein
In deine weiten Fernen ich schau
Wie auf ein harmonisches Sein.
Es schwindet der Glanz, die Färbung wird grau
Laut klaget der Wind dazu.
So anders ist, was jetzt ich erschau:
Dahin die beglückende Ruh.
Und immer düsterer wird das Bild,
Der Sturm wühlt die Tiefen auf.
Naturgewalten kämpfen wild
Schwarz ziehet der Wolken Lauf.
So bist du wie der Menschen Geschick,
Bald glatt — bald ruhlos und wild.
Verkündest meinem fragenden Blick,
Ein symbolisches Lebensbild.
Meer