Als Himmelskind komm' ich zu Dir hernieder,
Mich führt zu Dir die Hoffnung an der Hand;
Der Seele bringe ich Genesung wieder,
Ich lind're Schmerzen, die Dein Herz empfand.
Ich trete auf des Lebens Dornen-Wegen
Nur sanft und mild so freundlich Dir entgegen.
Doch raubst Du mir der Krone leichten Schimmer,
Ist rau und wüst' dann nur des Körpers Sinn;
Ich nage heimlich Eisen selbst in Trümmer,
Und meine Beute stirbt nur langsam hin.
Das Gute, Edle treibe ich von hinnen,
Selbst Herz und Seelen kann ich fest umspinnen.
Trenn mich vom rauen Haupt, – in sanfter Feier
Strahl' ich als schönstes Bild nach finst'rer Nacht;
Und wie ich lichte meinen Rosenschleier,
So ist ein neues Leben rings erwacht.
Mir flieht zuerst der Nächte tiefes Dunkel,
Ich bleich' den Mond, ich lösch' den Sternenfunkel.
Drückt Dich das Schicksal hart in trüben Tagen,
Rufst schmerzlich Du mein Herzenszeichen aus;
So murre nicht in Deinen lauten Klagen,
Sprich meine beiden Füße für Dich aus.
Kannst Du ein frommes Herz voll Glauben bringen,
Soll Dir mein Ganzes in die Seele dringen
Trost, Rost, Ost, St.