Ob ich die Tage je vergessen werde,
Wo Leben ich aus Deinen Blicken sog,
Wo strahlend mir zum Himmel ward die Erde,
Wo mich zu Dir ein mächtig Sehnen zog? –
Das frägst Du mich? – Es setz' die Zweit' und Dritte
Die Antwort Dir. – Der Wahrheit reinen Ton,
Du darfst ihm glauben! – doch noch eine Bitte,
Gedenk' auch Du der Stunden, die entfloh'n. –
Kein Erstes soll Dir Deine Freuden stören,
Kein Misston Dir das Ganze Deiner Lust! –
Es töne herrlich aus des Himmels Sphären,
Und hebe freudig ahnend Deine Brust.
Das Erste weicht. – Zwei, Drei soll Dir entfliehen,
Was Dir des Ganzen schöne Fülle schafft;
Dann wird ein inn'rer Frieden Dich durchziehen,
Der allem Ersten kräftig Dich entrafft.
Harm + o, nie = Harmonie