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Rätselgedichte, Rätselreime

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Rätselgedicht Nr. 12148

von August Held

Scharade (2+1+1 Silben)

Wenn eines Mädchens scheinbar holde Blicke
Dein Herz beschleichen, wenn Du weit entfernt
Jüngling, bist von dem geträumten Glücke;
Wenn Trug für Wahrheit fälschlich Dich umgarnt;
Dass nie Dein Antlitz Kummer möge bleichen,
Lass dann die Ersten süßen Trost Dir reichen.

Hast endlich Du, was Du gesucht, gefunden,
Siehst Du die Jungfrau in der Treue Bild,
Sind ungetrübt der Liebe Prüfungsstunden,
Ist sie's, die einzig Deine Brust erfüllt;
O, Teuerste, sei ewig mir die Dritte!
So sprich alsdann; erfülle mir die Bitte.

Verneinend steh' die Vierte Dir zur Seite,
Willst je Du zweifeln an der Guten Treu',
Durch Wahnes Nacht sie schützend Dich begleite,
Und mache Dich des falschen Kummers frei.
Beim Scheiden zu des Wiedersehens Kranze
Als Blümchen reichst der Trauten Du das Ganze.

Lösung anzeigen

vergiss + mein + nicht = Vergissmeinnicht

Verweise

Scharaden, Held