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Rätselgedichte, Rätselreime

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Rätselgedicht Nr. 11786

von Friedrich Schaefer

Rätsel

[1]Ja, du warst bei deinem Vorgesetzten
[2]Fleißig mit der Nadel ohne Frage,
Warst an Treue kaum wohl zu ersetzen,
Denn geduldig trugst du alle Plage:
Du, der Zwerge kaum verletzen konnte,
[3]Emsig Berge oft versetzen konnte!
Doch es trieb dich aus der Mietskaserne
Deine Sehnsucht in die helle Ferne,
[4]Nun du dich für immer frei gemacht,
Hast du lustig in den Mai gelacht,
Lässt du fröhlich Nadel Nadel sein,
Und das soll gewiss kein Tadel sein.
Lass dein Tun dich nimmermehr gereuen,
Selber fröhlich, kannst du jetzt erfreuen!
O wie schön ist doch das reiche Leben,
Jeder singe, dem Gesang gegeben!

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Meise

Anmerkungen

1. Ameise, der »Vorgesetzte« ist der Buchstabe A

2. Tannen- und Fichtennadeln, die die Ameisenhügel bilden

3. Ameisenberge, Ameisenhügel

4. Die Ameise hat sich von ihrem Vorgesetzten frei gemacht und ist zur Meise geworden

Verweise

Worträtsel, Schaefer