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Rätselgedichte, Rätselreime

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Rätselgedicht Nr. 11717

von Anonymus

Scharade (1+2 Silben)

Mit der ersten Silbe nennst Du
Alles was die Erde beut,
Und durch sie allein nur kennst Du
Selbst des Himmels Herrlichkeit.
Sie gewährt Dir geist'ge Freuden,
Kann mit einem Ja und Nein
Oft Dein Lebensglück entscheiden,
Öfter auch – recht unnütz sein.
Alles was Dich hier umgibet
Unterliegt dem letzten Wort,
Was Dich hasst und was Dich liebet,
Ja Dich selber reißt es fort.
Auch des Himmels reiner Bogen
Unterwirft sich ihrer Macht,
Kaum noch düster und umzogen,
Siehst Du ihn in voller Pracht.
Häufig und zu allen Zeiten
Kommt das ganze Wort uns vor,
Hören wir's von rohen Leuten,
So betäubt es oft das Ohr.
Anfangs noch mit heit'rer Miene
Spinnt sich's immer heft'ger fort,
Wächst dann schnell, gleich der Lawine,
Endigt oft mit Blut und Mord.

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Wort + Wechsel = Wortwechsel

Verweise

Scharaden, Anonymus