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Rätselgedichte, Rätselreime

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Rätselgedicht Nr. 11657

von Anonymus

Scharade (1+2 Silben)

Die erste Silbe.
Das erste Wort spricht, wenn Du fragest,
Die gänzliche Verneinung aus,
Doch nicht so fein wie Du es sagest,
Derb, plattdeutsch, kommt es nur heraus.
Die zweite und dritte Silbe.
Wir wollen einen Dichter nennen
Wie Rochlitz, Laun und Friedrich Kind,
Den die von Euch nur werden kennen,
Die seine Zeitgenossen sind.
Das Ganze.
Allein das Ganze kennen alle,
Durch Bilder, Schild'rung, Augenschein;
O wär' ich in dem letzt'ren Falle,
Wie viel beneidet würd' ich sein!
Bei ihm ist aller Schönheit Fülle,
Der Schöpfung Pracht im Überschwang,
Doch zeigt sich dort auch ohne Hülle,
Das Elend und der Müßiggang.

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Ne[e] + Apel = Neapel

Anmerkungen

Johann August Apel (* 17. Sep. 1771 in Leipzig; † 9. August 1816 ebenda) war ein deutscher Jurist und Schriftsteller.

Friedrich August Schulze, Pseudonym: Friedrich Laun (* 1. Juni 1770 in Dresden; † 4. September 1849 ebenda) war ein deutscher Unterhaltungsschriftsteller. Zusammen mit August Apel war er Autor des Gespensterbuchs, dessen Erzählung Der Freischütz Vorlage für das Libretto von Webers Oper war.

Friedrich Kind (* 4. März 1768 in Leipzig; † 24. Juni 1843 in Dresden; Taufname Johann Friedrich Kind) war ein deutscher Dichter und Schriftsteller. Er war zu seiner Zeit ein viel gelesener Autor und der Librettist der Oper Der Freischütz.

Johann Friedrich Rochlitz (* 12. Februar 1769 in Leipzig; † 16. Dezember 1842 ebenda) war ein deutscher Erzähler, Dramatiker, Komponist und Musikschriftsteller.

Verweise

Scharaden, Anonymus