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Rätselgedichte, Rätselreime

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Rätselgedicht Nr. 11633

von Alfred Neumann

Scharade (1+1 Silben)

Was Stätte ist, wo jene wohnen,
Die dein du nennst, und die in treuen
Ersinnen, was dich mag erfreuen,
Gewillt, mit frohem Dank zu lohnen,
Was du für sie geschafft, gewirkt;
Denk dran – des Rätsels erster Teil es birgt!
Was dich so drückend will beklemmen,
Was dir verdüstern will das Leben,
Was lähmend dich in deinem Streben
Befallen will und hindernd hemmen,
In deiner wunden Brust ein Pfeil:
Denk dran – es ist des Rätsels zweiter Teil!
Was dich, weilst du in fremden Landen,
Und mag es dir auch Wohlergehen,
In Wehmut lässt die Stätte sehen,
An die dich's knüpft mit festen Banden,
Die stärker sind als Stahl und Stein:
Denk dran – es soll des Rätsels Ganzes sein!

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Heim + Weh = Heimweh

Verweise

Scharaden, Neumann, Delphi