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Rätselgedichte, Rätselreime

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Rätselgedicht Nr. 11537

von Paul Thamm

Homonym

[1]Drei starke Beine habe ich,
Bin ich für mich alleine,
[2]Doch komme ich paarweise vor,
Dann hat das Ding zwei Beine.
[3]Auch vierfach trägt mich manches Ding,
Das unscheinbar und nichtig;
[4]Für Fenster, Tür, für Haus und Tor
Bin ich besonders wichtig.
[5]Man kennt mich auch beim Militär,
Wenn Reih' an Reih' sich kettet,
Ja, manche halb verlorne Schlacht
Ward noch durch mich gerettet.
Ein grobes Ding, tausch einen Laut,
Kannst du in mir erschauen,
[6]Das kräftig aus und um sich haut,
[7]Doch oft auch wird gehauen.

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Flügel, Flegel

Anmerkungen

1. Klavier; 2. Vögel; 3. Insekten; 4. Fensterflügel, etc.; 5. Seitenteil einer Truppe; 6. Dreschflegel; 7. unartiger Mensch

Verweise

Logogriphe, Homonyme, Thamm