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Rätselgedichte, Rätselreime

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Rätselgedicht Nr. 11522

von Maria Homscheid

Rätsel

Über Dächer, Türme, Giebel
schaue weit ich in das Land,
hab zu eigen nicht ein Stübel,
wechsle niemals meinen Stand;
lass' die Sonne mich bescheinen,
und das Mondlicht still und weiß,
lass' den Regen ringsum weinen,
dulde winters Schnee und Eis.
Hält der Wind mich auch zum Narren,
so gefällt mir doch sein Spiel,
lass' nur meine Stimme knarren,
wenn der Tanz mir wird zuviel.
Winkel, wankel –
so ein Flankel!
Schauen muss ich her und hin,
manchmal nicht nach deinem Sinn.

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Wetterfahne

Verweise

Worträtsel, Homscheid, Geheimnis der Dinge