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Rätselgedichte, Rätselreime

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Rätselgedicht Nr. 11030

von Marie Schumacher

Scharadoide (1+1+1 Silben)

Sanft zur Ruhe bring' ich Sorg und Schmerzen
Oder mehre wohl noch ihre Last,
Gieße Balsam in die wunden Herzen
Oder gönn' dem Kummer keine Rast.
Wohl dir, kann ich fort die Tränen küssen,
Weh dir, wenn sie heißer fließen müssen!
Lässt sich edle Frucht vom Zweige brechen,
Weißt du, dass der Baum vom rechten Schlag,
Wenn die Taten für den Menschen sprechen,
Sich'res Urteil jeder fällen mag;
Aber ich wusst' nach dem Haupt zu deuten
Seines Trägers bös' und gute Seiten.
Ein Vokal die beiden Worte eine,
Und dir ist's, als kläng' ein Jubellied
Aus dem frisch vom Lenz geschmückten Haine,
Oder horchst du, wie die Luft durchzieht
In melodisch süßen Klagetönen
Ausgehaucht der Liebe schmerzlich Sehnen?

Lösung anzeigen

Nacht + i + Gall = Nachtigall

Anmerkungen

Franz Joseph Gall (* 9. März 1758 in Tiefenbronn bei Pforzheim, Baden; † 22. August 1828 in Montrouge bei Paris) war ein deutscher Arzt und Hirnanatom, der die Phrenologie begründete.

Verweise

Scharadoiden, Schumacher, Räthsel