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Rätselgedichte, Rätselreime

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Rätselgedicht Nr. 10757

von Johann Wilhelm Fischer

Scharade (1+1 Silben)

1. Silbe
Ihr wollt mein Erstes sein? Ein schönes Streben!
Doch ach, das Ziel niemand erreichen kann;
Denn jedem hängt wohl durch sein ganzes Leben,
Wenn nicht die Kette, doch ein Kettchen an.
Drum ob auch Millionen darnach ringen,
Wird keinem es zu sein doch ganz gelingen.
2. Silbe
Ein Lichtfreund ist es und ein wackrer Streiter,
Wenn auch erliegend einer finstern Macht,
Zieht rastlos kämpfend er doch siegend weiter
Und nimmer wird an Stillstand je gedacht.
Ihr freut Euch wohl, seht Ihr ihn glänzend siegen.
Seid wieder froh, seht Ihr ihn unterliegen.
Das Ganze.
Im fernen Ost im Sarazenenlande,
Wo stolz der Halbmond auf Moscheen blinkt
Erscheint das Ganze stets im Festgewande
Und mahnend es dann hin zur Andacht winkt,
Zu Allah sich der Beter Hände falten,
Wenn dieses Ganze heilig wird gehalten.

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Frei + Tag = Freitag

Anmerkungen

Das Freitagsgebet (Gebet am Tag der Versammlung, d. i. am Freitag‘) ist eine im Koran verankerte religiöse Verpflichtung. Es ist für muslimische Männer und Jungen ab der Pubertät vorgeschrieben und für muslimische Frauen empfohlen.

Sarazenen (»Menschen des Ostens«) bezeichnet ursprünglich einen im Nordwesten der arabischen Halbinsel siedelnden Volksstamm. Infolge der islamischen Expansion wurde der Begriff in lateinischen Quellen und im christlichen Europa als Sammelbezeichnung für die islamisierten Völker verwendet, die ab etwa 700 n. Chr. den östlichen und südlichen Mittelmeerraum beherrschten.

Verweise

Scharaden, Fischer