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Rätselgedichte, Rätselreime

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Rätselgedicht Nr. 10346

von Hedwig Hülle

Homonym und Scharade (1+1 Silben)

Gib meiner Ersten Silb' ein Zeichen mehr,
So hast Du das, wodurch der Himmel Segen
Die Fülle spendet. – Mild zugleich und hehr
Kann's nur zum Heil der Welt die Kraft bewegen.
Als wie ein Gott gibt es der Zweiten Glanz,
Begleitet sie mit jeglichem Erstehen;
Geht vorwärts in gemess'nem Zirkeltanz,
Was täglich die befangnen Blicke sehen.
Das Ganze ist, seit Anbeginn der Welt,
Bestimmt, ein Ruheziel für uns zu werden,
Wo gern der Leib in Frieden Rasttag hält;
Der Geist sich sonnt nach Mühen und Beschwerden.
Auch wird ein weiblich Wesen so genannt
Das eine schöne Kunst mit Ruhm entfaltet;
Das ohrentzückend jetzt von Land zu Land
Dahin zieht und mit sichrem Szepter waltet.

Lösung anzeigen

Sonn[e] + Tag = Sonntag

Anmerkungen

1. Wochentag; 2. Henriette Sonntag

Henriette Sontag (eigentlich Gertrude Walpurgis Sontag, * 3. Januar 1806 in Koblenz; † 17. Juni 1854 in Mexiko-Stadt) war eine deutsche Opernsängerin (Koloratursopran, soprano sfogato) von internationalem Renommee. Sie war vor allem für ihre Interpretationen in Opern von Rossini, Donizetti und Bellini bekannt.

Verweise

Homonyme, Scharaden, Hülle