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Rätselgedichte, Rätselreime

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Rätselgedicht Nr. 9628

von Johann Reimer Struve

Palindrom

Es ist ein hohes, königliches Wort,
Von Glanz- und Reichtum ist es meist umgeben,
Und was es Schönes gibt im Menschenleben
Pflanzt es auf kommende Geschlechter fort.

Doch findest Du es auch in nieder'n Kreisen,
Und mancher ist sich dessen stolz bewusst,
Kann er es auch durch kein Diplom beweisen,
Er fühlt es klar in seiner tiefsten Brust.

Willst Du das Wort nun aber rückwärts lesen,
So führt es Dich in ferne Götterwelt,
Als Schönheit ist es einst berühmt gewesen,
Die Söhne prangen noch am Sternenzelt.

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Adel, Leda

Anmerkungen

Leda ist in der griechischen Mythologie die Tochter des ätolischen Königs Thestios und der Eurythemis. Zeus verliebte sich in Leda. Er näherte sich ihr in der Gestalt eines Schwanes und schwängerte sie. Doch auch Ledas Mann Tyndareos schlief in dieser Nacht mit ihr. Leda gebar zwei Eier mit vier Kindern – von Zeus Helena und Polydeukes (lateinisch Pollux), von Tyndareos Klytaimnestra und Kastor, weswegen erstere unsterblich, letztere dagegen sterblich waren. Kastor und Pollux heißen auch zwei helle Sterne Wintersternbild der Zwillinge.

Verweise

Palindrome, Struve