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Rätselgedichte, Rätselreime

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Rätselgedicht Nr. 8616

von Friedrich Cuno

Logogriph

Wenn Dich dein Fuß ins Freie trägt,
Wo freier auch das Herz Dir schlägt,
Beengen oft bei aller Lust
Fünf Zeichen deine frohe Brust.
Sie stellen neidisch auf der Flur
Sich zwischen Dich und die Natur
Und machen oft Dir angst und bang
Durch eifriges attachement.
Eins weniger; so möcht' auf Erden
Man gern es heut zu Tage werden,
Wo man manch Kluges dann entbehrt,
Doch sehr viel Dummes auch nicht hört.
In den zwei folgenden verkündet
Stets der Natur getreuer Sohn,
Dem Anstand nicht die Zunge bindet,
Des tief empfundnen Schmerzes Ton.

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Staub, taub, Au!

Verweise

Logogriphe, Cuno