Logo
Rätselgedichte, Rätselreime

≡ ► ◄ ▲

Rätselgedicht Nr. 7153

von Franz dell'a Torre

Scharade (1+1 Silben)

Erste Silbe.

Dem heiligen Bunde der herrlichest Preis
Den je ihm die Gottheit verheißet,
Pflegt' liebend der Mann, es pflegt's liebend den Greis!
Wenn's lang nicht mehr ist was es heißet.

Zweite Silbe.

Ob feig oder kühn und ob falsch oder wahr,
Durch mich wird es immer zum Weibe;
Gesund oder krank und ob dunkel ob klar
Wird's Fatum dem Geist und dem Leibe.

Das Ganze.

Ich bin jedem irdischen Dasein gewiss
Im Tanze der wechselnden Horen
Blickst sehnend du oft nach dem Paradies,
Das, ohne Schuld, doch du verloren!

Lösung anzeigen

Kind + heit = Kindheit

Anmerkungen

Feigheit, Kühnheit, Falschheit, Wahrheit, Gesundheit, Krankheit, Dunkelheit, Klarheit.

Ein Fatum ist ein dem Menschen bestimmtes Schicksal, Geschick; Verhängnis

Verweise

Scharaden, Residenzblatt, Forum