Blumen sind wir, nicht im Lenz empfangen,
Nicht gepflegt von eines Gärtners Hand,
Aber schmuckvoll schimmern wir und prangen,
Nie dem Schoß der Erde je entwandt.
Wann die Sonne ihre Strahlen sendet,
Lust und Wonne sich auf all' ergießt,
Siehe, wie da unser Glanz sich endet,
Wie das Auge zückt und dann sich schließt.
Nahe nicht, uns emsiglich zu pflücken,
Denn wir sterben, wann uns Hände drücken.
Die gefrornen Eisblumen am Fenster