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Das Glas mit dem Gift

Mathematik Nr. 77

»Mathematiker sind seltsame Vögel«, sagte der Polizeikommissar zu seiner Frau. »Stell dir vor, wir hatten alle diese teilweise gefüllten Gläser auf einen Tisch in der Küche des Hotels der Reihe nach aufgestellt. Nur in einem von ihnen befand sich Gift, und wir wollten wissen in welchem, bevor wir das Glas nach Fingerabdrücken untersuchten.

Unser Labor hätte den Inhalt jedes Glases untersuchen können, aber diese Untersuchungen kosten Zeit und Geld, und daher wollten wir so wenige wie möglich untersuchen. Wir riefen in der Universität an, und sie schickten einen Mathematikprofessor, der uns helfen sollte. Er zählte die Gläser, lächelte und sagte:

'Nehmen Sie irgendein Glas, welches Sie wollen, Kommissar, und wir werden dieses zuerst untersuchen.'

'Aber würde das nicht die ganze Untersuchung verderben?' fragte ich.

'Nein', sagte er, 'das ist der Anfang des besten Auswahlverfahrens. Wir müssen dabei ein Glas zuerst untersuchen. Es ist gleichgültig welches.'«

»Wie viele Gläser gab es denn am Anfang?« fragte die Frau des Kommissars.

»Ich kann mich nicht genau daran erinnern. Irgendeine Zahl zwischen hundert und zweihundert.«

Was war genau die Anzahl der Gläser? Und wieso war die Methode des Mathematikprofessors nicht die beste?

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