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Regeln

Laterales Denken

Spielprinzip

Laterale Aufgaben werden von zwei oder mehreren Spielern gemeinsam gelöst; ideal sind 4 bis 6 Personen. Einer der Spieler muß die Lösung kennen und die Fragen der anderen Spieler beantworten. Jeder kann so viele Fragen stellen, wie er möchte; alle Spieler hören alle fragen und alle Antworten. Die Fragen müssen so formuliert sein, daß sie mit "ja" oder "nein" beantwortet werden können.

Die Aufgabe liefert natürlich nicht immer Antworten auf die gestellten Fragen. In solchen Fällen ist die Phantasie des Geschichtenerzählers gefragt, sich eine wahrscheinliche Antwort auszudenken. Um die Mitspieler nicht zu sehr in die Irre zu führen, kann der Geschichtenerzähler Fragen auch ausnahmsweise mit "irrelevant" beantworten.

Geselliges Beisammensein

Am interessantesten ist das Spiel in geselliger Runde. Alle sitzen an einem Tisch oder über das Zimmer verstreut und versuchen, eine Aufgabe zu lösen. Der Geschichtenerzähler, es sollte bei jeder Aufgabe ein anderer Spieler sein, hat sich Aufgabe und Lösung zuvor angesehen, erzählt die Aufgabe und los geht es!

Optimal wäre es beispielsweise, wenn eine unbeteiligte Person die Aufgaben und Lösungen dieser Web-Site ausdrucken und in Kuverts stecken würde, die dann vom jeweiligen Geschichtenerzähler vor Ort geöffnet werden.

Newsgroups und Nachrichtenbretter

Laterale Denkaufgaben lassen sich auch in einer Newsgroup, beispielsweise de.rec.denksport, oder einem Nachrichtenbrett (bulletin board) ganz gut spielen.

Dazu postet der Geschichtenerzähler zunächst die Aufgabe. Die Mitspieler können nun öffentlich darauf antworten und eine begrenzte Anzahl von Fragen stellen, beispielsweise drei pro Nachricht. Einmal täglich (vielleicht auch zweimal,  aber nicht öfter!) beantwortet der Geschichtenerzähler die gestellten Fragen öffentlich.

Jeder Spieler sieht alle Fragen und Antworten und kann alle Informationen in seine Überlegungen einbeziehen. Es kann aber auch jeder für sich spielen, indem er die fremden Fragen und Antworten einfach nicht liest. Das bleibt jedem selbst überlassen.

Wenn drei Tage lang keine neuen Fragen gestellt werden, gibt der Geschichtenerzähler die Lösung bekannt.