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Der Spaziergänger an der Themse

Lateral Nr. 11

Im Mittelalter geht ein Mann an der Themse spazieren. Als er um eine Flussbiegung kommt, sieht er im Fluss eine ertrinkende Frau. Er springt hinein, taucht hinterher und zieht die mittlerweile Ohnmächtige heraus.

Er nimmt die Frau mit zu sich nach Hause, zieht ihr die nassen Klamotten aus, wickelt sie in eine Decke und legt sie zum Aufwärmen aufs Bärenfell vor den Kamin. Dann hängt er die nassen Sachen im Badezimmer auf und setzt sich auf einen Stuhl im Kaminzimmer.

Nach einer Weile kommt die Frau wieder zu sich und sieht sich suchend um. Der Mann zeigt ihr den Weg zum Badezimmer. Die Frau geht ins Bad. Gleich darauf kommt sie wieder herausgestürmt, schnappt sich einen umherstehenden schweren Kerzenständer und erschlägt damit ihren Retter.

Wieso?

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Der Mann, der die Frau rettete, ist der Henker von London und hat den Ehemann der Frau kurze Zeit davor exekutiert, woraufhin die Frau sich das Leben nehmen wollte.

Sie identifizierte den Henker anhand der Henkersmütze, die im Badezimmer herumlag, und rächte den Tod ihres Mannes.