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Friedrich Schiller

Deutscher Dichter, Philosoph und Historiker

Friedrich Schiller Johann Christoph Friedrich von Schiller (* 10. Nov. 1759 in Marbach am Neckar; † 9. Mai 1805 in Weimar), war ein deutschsprachiger Dichter, Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Dramatiker. Viele seiner Theaterstücke gehören zum Standardrepertoire der deutschsprachigen Theater. Auch als Lyriker war er erfolgreich: Seine Gedankenlyrik wurde exemplarisch, seine Balladen zählen zu den beliebtesten deutschen Gedichten.

Siehe auch: Wikipedia

 

Turandot, Prinzessin von China

Ist eine Nachdichtung (1801) eines Theaterstücks von Carlo Gozzi (1762). Schiller schrieb für die Weimarer Aufführungen von Turandot verschiedene Rätsel, wohl um das Publikum mehrmals in das Theater zu locken.

Turandot ist ein tragikomisches Märchen in fünf Akten, das von dem Venezianer Carlo Gozzi geschrieben wurde. Das Stück ist nach der Hauptfigur Turandot benannt, der Tochter des Kaisers von China. Der Stoff stammt aus einer persischen Erzählung, die durch die Märchensammlung Tausendundein Tag (oder hezār-o-yek rūz) auch im westlichen Kulturkreis bekannt wurde (die Handlung ist dort in Russland angesiedelt).

Turandot (deutsch: Mädchen aus Turan) will nur der Mann heiraten, der drei Rätsel lösen kann. Alle sind bisher daran gescheitert und wurden hingerichtet. Calaf ist in Turandot verliebt und will sein Glück versuchen. Er kann alle Rätsel lösen; dennoch weigert sich Turandot, ihn zu heiraten. Calaf stellt sie auf die Probe: wenn sie seinen Namen bis zum Morgengrauen herausfindet, darf sie ihn hinrichten lassen. Turandot lässt Calafs Vater Timur und Liù, seine Sklavin, ausfindig machen und foltert Liù, um den Namen herauszufinden. Doch diese bleibt aus Liebe zu Calaf standhaft und bringt sich selbst um. Calaf klagt Turandot für ihre Grausamkeit an und nennt ihr seinen Namen. Turandot lässt sich endlich erweichen und gesteht ihm ihre Liebe.

Rätsel von Friedrich Schiller

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# Erste Zeilen des Rätsels SW Datum
32 Kennst du das Bild auf zartem Grunde BDFHPS 30.01.1802
58 Unter allen Schlangen ist eine BDFHPS 02.02.1802
82 Zwei Eimer sieht man ab und auf DFPS 24.04.1802
83 Es steht ein groß geräumig Haus DFPS 09.03.1803
215 Es führt dich meilenweit von dannen DFHPS 09.03.1803
287 Auf einer großen Weide gehen DFPS 09.03.1803
365 Von Perlen baut sich eine Brücke BDFHPS 02.02.1802
423 Wie heißt das Ding, das Wen'ge schätzen? BDFHPS 30.01.1802
536 Ein Vogel ist es, und an Schnelle DFS 24.04.1802
564 Ich drehe mich auf einer Scheibe DFHPS 11.01.1804
565 Ich wohne in einem steinernen Haus DFS 24.04.1802
567 Wir stammen, unser sechs Geschwister, DFPS 11.01.1804
569 Ein Gebäude steht da von uralten Zeiten BDFPS 11.01.1804
575 Der Baum, auf dem die Kinder der Sterblichen BDPS 30.01.1802

Datum ist das Datum der Erstaufführung, bei der das entsprechende Rätsel verwendet wurde.

SW ist gibt an, in welchen Sammelwerken das Rätsel enthalten ist: A (Bruno Arbeiter, Rätsel deutscher Dichter), B (Ulrich Bentzien, Der Rätselkasten), D (Jürgen Dahl, Ich sag dir nicht, was ich Dir Sage), H (Hans Bauer, Rätsel der Weltliteratur), P (Jost Perfahl, Flog Vogel Federlos), S (Volker Schupp, Deutsches Rätselbuch)

 

FR ist die Nummer des Rätsels bei E. S. Freund, "Rätselschatz"

JD ist die Nummer des Rätsels bei Jürgen Dahl, "Ich sag dir nicht, was ich Dir Sage"

UB ist die Nummer des Rätsels bei Ulrich Bentzien, "Der Rätselkasten"

VS ist die Nummer des Rätsels bei Volker Schupp, "Deutsches Rätselbuch"

HB ist die Nummer des Rätsels bei Hans Bauer, "Rätsel der Weltliteratur"