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Carl Schall

Karl Leopold Anton Schall (* 24. Feb. 1780 in Breslau; † 18. Aug. 1833 ebenda) war ein deutscher Lustspieldichter, Übersetzer und Journalist.

Siehe auch: Wikipedia

 

Carl Schall's nachgelassene Reime und Räthsel

nebst des Dichters Lebenslauf, Herausgegeben von August Kahlert

Druck und Verlag Gratz, Barth & Comp., Breslau,
269 Seiten

...

 

Rätsel von Carl Schall

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Nr. Erste Zeilen des Rätsels Ref.
827 So wenig man mit den letzten die erste fangen kann, 49
1292 Federvieh und Federhüte Tummeln sich in dem Gebiete 2
2203 Bald sind wir kalt, bald sind wir warm, bald trocken und 40
2216 Das Ganze ist die letzten zwei, Und die sind männlich, 105
2229 Einst hatten wir bei dummen Tieren Ein tierisches ... Amt 169
2240 Der ersten beiden Schöpferkraft In Feld und Wald 74
2245 Ich bin die breiteste und längste Straß' auf Erden, 20
2254 Eins und drei und neune, Und noch zwei dazu ich bin 77
2267 An mir, bald Frucht, bald Fleisch, kann man sich gütlich 280
2278 Sobald die Erste Türken schützt, Bleibt kühn und fest ihr 300
2286 Es gibt ein kleines Wörtlein, sollt' immer heilig sein; 204
2295 Die erste ist gern zur ersten gesellt, Das letzte Paar ist 121
2509 Die Erde ist's Und auch die Nonne; Die Jugend liebt's 17
2520 Die Erste, die stets aufwärts strebt, Auch künstlerisch im 114
2527 Dort, wo das Ganze prangt in hehrer Groß' und Pracht, Der 226
2538 Die Erste kann man Fetz, wie Preußen, Die Bucharei, wie 159
2548 Die Erste ist das Mauerwerk in wohlgebauter Stadt, Die gut 26
2552 Ist die erste Silbe kurz und die zweite Silbe lang, Dann ist, 53
2563 Es preisen unzählbare Lieder Mich als den schönsten 273
2574 Der größte Teil vom All sind meine ersten zwei; Dann 173
2586 Das erste Paar befördert zwar das Licht; Doch, dass es 108
2597 Das beste erste Paar zu leiblichem Gedeih'n Ist wohl, die 196
2806 Von der vierten der Mutter an, Ich die zweite und dritte die 109
2817 Die erste wird verzehrt, Und nährt, was wieder nährt. 186
2829 Beliebt bin ich bei Glanz und Pracht, Beliebt im 154
2838 Wer die zwei Letzten goldverhüllend in den zwei Ersten 68
2850 Die Erste gibt dem Fleiß Gedeih'n, Die Zweit' ist ein Scheit 32
2855 Einem Symbole der Dummheit entrissen, Fördr' ich tätig 115
2864 Die erste, Krankheit oft, oft auch der Krankheit Heilung, Oft 209
2871 Es hat die erste Silb', als Künstlerin einst belobt, In ihrem 274
2883 Aus blanker Waffen regem Streite Geht ein gesundes Bein 221
2896 Gib einem Hungrigen mich als ein totes Tier, Macht er 140
3108 Ein Jude hat mir Glück gebracht, Ein Jude mich capot 277
3125 Das Wort, das uns Dein Bild und Deinen Namen sagt, Mit 223
3142 Die Erste macht zur Dämmerung die Nacht. Die Zweite war 117
3164 Es tragen die Männer das erste Paar Gar vielfach und auch 162
3196 Die Erste ist ein Hauptverschlinger, Die Andern sind ein 22
3221 Die Ersten sind ein Staat von wenigem Kredit, Der Ehe Lenz 103
3234 Die ersten beiden sind gar oft des Rufes Surrogat; Die 268
3275 Eins, zwei, drei, vier, fünft sind Oft ein schwaches, altes 133
3290 Das erste Silbenpaar, das arge Schwestern hat, Kann oft 194
3297 Wer allzu lang auf mich beim Wirte zehrt, Macht diesen 71
3316 Die erste, die da herrschet in mächt'gem Nachbarland, 106
3323 Stets soll einer Zeitung Inhalt, wie sie selbst, die erste sein 172
3351 Wenn Du, mein Schatz, die erste bist, Selbst bei der 24
3375 Kannst nicht nur 1 und 2, kannst 2 und 1 auch sagen, Auf 122
3397 Der Bräutigam an die Braut: Kann durch die zweite ich die 57
3417 Der ersten Übermaß, geliebt von vielen Frauen, Oft and'rer 256
3434 Sind die erste die letzten zwei, Dann ist's mit der rosigen 195
3460 Wer acht und recht die erste ist, Der strebt, – der Meister 130
3479 Die Erde birgt, weiß, rot, gelb, stark und zart, Das erste Paar 292
3498 Zur Feuer- und Wasserprobe verdammt, Beileid' ich erprobt 19
3503 Die erste Silbe folgt dem E; Doch irrt ihr, ratet ihr auf D. Die 254
3525 Zwei Silben hat ein Wort, das nennt Euch einen Mann, Der 197
3547 Liebliche erste zur dritten gerundet, Ihr Euch zum schmück 45
3569 Rag' ich als ein Mann riesengroß empor, Wirft man mich 134
3588 Die erste Silbe ist viel reicher Leute Gott, Ihr eifrig opfern 164
3601 Das erste Paar euch eine Mehrzahl nennt, Die Jud' und 63
3623 Mit meinem ersten Paar benennet, Was ihnen wertlos 252
3645 Die erste Silb' ist oft beblättert, Die zweite ist voll Blätter 170
3667 Das erste Paar scheut jeder Obskurant, Das zweite half im 60
3689 Die erste knüpft und festigt manches Band, Und trägt man 112
3714 Setzt Ihr zu bekannten Dieben und den ächt'sten Galgen 275
3726 Ich trag' ein Kleid von Morgenduft, Geleite Euch zur Toten 152
3748 Grüßet das willkomm'ne Ganze, Das der Glanz der Dritten 61
3780 Das eine ist ein Ding, das schlägt, Auch ist's als Krankheit 163
3781 Man hat in seinem Angesicht nicht gern die ersten beiden, 27
3805 Wisst Ihr auf rechte Art die erste zu bewegen, So wird in ihr 75
3827 Wer als ein guter frommer Christ Im Glauben stets das 227
3849 Was einst aus einem Ei, das ich gelegt, gekrochen, Hat viel 176
3862 Wenn Ihr zwei Kammern kennt in einem Oberhause, Die 216
3884 Zu Deiner schönen Hände Werken Leg' ich ins Ganze Dir 110
3905 Die erste ist gewichtig, Die zweite richtet richtig; Das 157
3937 Die erste sah man oft vor alten Zeiten, Die es ja selbst 44
3949 Die ersten zwei sind wahrhaft animalisch, Die andern 145
3961 Keucht' ich als Tier auch mit dem hellsten Glanze, Bin ich 205
3983 Zwiefach in der Welt Geschichten ward mir große Macht 139
4014 Braucht, faules Volk, ihr mich nicht in dem einen Sinn, So 1
4031 Bringet man uns alle, Wo es gilt, zu Falle, Lohnt für das, 46
4038 DenSegen Gottes bringt durch's erste Paar das Ganze, 174
4052 Ein Maß der letzten sind die ersten beiden, Was unser 31
4070 Die ersten beiden, dunkel oder klar, Sieht man mit Lust als 116
4075 In meinem buntgestalteten Reich Mach' ich die Menschen 156
4087 Wen in der Nacht die ersten zwei durch Liebestöne stören, 107
4099 Es wogt, ein blaues wasserloses Meer, In schönster 38
4108 Uns macht die Politik, die Frömmigkeit, die Liebe; Sind wir 297
4120 Im Vor- und Rückwärts gleich bedeutend, Obwohl kein Tier 233
4132 Der Armut Wohn- und Tummelplatz, Verwahren wir doch 181
4154 Männlich hat mich Rom verehret, dankend mir für Vater 271
4159 Die ersten Beiden sind ein volles Maß von Lust, Ersehnet 11
4161 Die erste ist des Weisen Geist, so wie im Wald das Wild, 158
4180 Ungern sieht man meine ersten zwei In der Jahn' und der 81
4187 Ein englisches Mädchen die erste benennt; Oft haben die 62
4816 Oft machen Frau'n die ersten zwei, den Männern sie zu 282
4838 Das erste Paar sind viele, viele Sterne; Doch Jupiter, 227
4845 Die kleine Tür zu sehr beliebtem Hause Verschließen 52
4860 Hast, vor des Elementes Wut, Auf meiner ersten Du 102
4864 Den ersten predigen, das ist vergeb'ne Müh', Und besser 137
4882 Ein keusches Mädchen lässt sich zwar sehr gern von mir 67
4897 Die erste bindet Kalt mit Heiß, Und Schwarz mit Weiß und 29
4915 Eine Vorzeit zeig' ich an, Bin dabei auch Weib und Mann; 95
4928 Die erste ist zwar nichts als ein Trabant, Jedoch hier 28
4940 Wenn Ihr ein kleines Wort, das große Leiden lindert, Ums 189
4946 Fällst du auf mich, Verletzt du dich; Lieg' ich auf dir, 8
4954 Schon mancher König fiel durch meiner ersten Kraft, Die 279
4963 Schön ist eine schöne dritte in des Frühlings voller Pracht, 220
4999 Im ersten Paar birgt mancher Mörder sich, Das zweite 138
5805 Fügt Ihr zu einem Gott der alten mächt'gen Stadt, Die sich 267
5821 In schönen Mustern, kräft'gem Saft, Zeig' ich die Wirkung 190
5842 Bald bin ich Holz, bald bin ich Glas, Bald Schinken und bald 206
5876 Der ersten harten Dienst, Geschöpf der Barbarei, Tilgt 84
5898 Die erste ist der Nächste eines Jeden, Die letzten zwei 120
5919 Das erste Silbenpaar beschränkt der Gährung Geist, Die  167
5937 Für unsre erste, die des Ganzen sich erfreut, Ihm 104
5953 Die erste setzt stets ein Voran voraus, Die zweite ist das 56
5961 Gesunden bin ich sehr gesund, Und mache Wangen rot 21
5994 Für das erste Paar Ist der klarste Himmel doch nicht klar; 160

Nr. ist die Nummer des Rätsels bei uns.

Ref. ist die Nummer des Rätsels in Carl Schall's nachgelassene Reime und Räthsel von 1849.

Anmerkungen

Schalls Nr. 253 ist identisch mit Nr. 157 aus Haugs "Gedichte" von 1840 (bei uns Nr. 1101). Das  Rätsel wurde erstmal im "Taschenbuch und Almanach zum geselligen Vergnügen auf das Jahr 1803" veröffentlicht (soweit wir wissen); Verfasserangabe dort ist "Haug".

Vorwort zu Carl Schall's nachgelassene Reime und Räthsel

Von allen Geistesgaben, welche in der deutschen Literatur ihren Ausdruck gefunden haben, ist der Humor wohl immer die seltenste gewesen. Noch jetzt darf dieser Seltenheit wegen, ein Humorist aus der letztverflossenen Periode, worin die schöne Literatur ein von dem jetzigen verschiedenes Gepräge trug, auf einige Teilnahme rechnen, um so mehr, wenn von den Lebenden noch viele mit fröhlichem Lächeln an seinen persönlichen Umgang sich erinnern. Indem aber sein Andenken erneuert werden soll, und zwar durch Sammlung oder mindestens Auswahl von den unzähligen gereimten Einfällen und Blitzen unverwüstlicher Laune, die er hinterlassen, erregt die Überzeugung, dass bei ihm der Schriftsteller unbedeutender als der Mensch gewesen sei, einiges Bedenken; es wird nämlich durch die mannigfachsten Zeugnisse festgestellt, dass er unendlich mehr von jenen Geistesfunken in mündlicher Unterredung verausgabt, als durch Schrift festgehalten oder gar zum Kunstwerke gestaltet habe. Die Nötigung, der Sammlung selbst eine Lebensgeschichte und Charakteristik des Verfassers beizugeben, ist also hier dringender, als bei der Herausgabe irgend eines andern Dichters, dessen Werke, durch objektive Gestaltung von ihrer Veranlassung gelöst, ihren Gegenstand immer in freier Selbstständigkeit widerspiegeln.

Als im Sommer 1833 die deutschen Tagesblätter die Nachricht brachten, dass der Redakteur der Breslauer Zeitung, Carl Schall, gestorben sei, erinnerte man zwar, von verschiedenen Seiten her, an manches hübsche Lustspiel, das vor Jahren dem deutschen Publikum Unterhaltung verschafft, und das de n nun Verstorbenen zum Verfasser gehabt; aber die allgemeinere Aufmerksamkeit lenkte auf ihn erst die Schilderung Heinrich Laubes, die in der Zeitung für die elegante Welt zuerst mitgeteilt, dann in dessen Buch »Moderne Charaktere« übergegangen ist. Dieser acht humoristische Aufsatz schöpfte aus Erinnerungen an persönlichen Umgang lebendige Farben, und schilderte Schall eigentlich nur von der komischen Seite, die aber an den wirksamsten Zügen freilich außerordentlich reich war. Überall gefiel die heitere Skizze, nur in Schlesien fanden seltsamerweise Einige darin sogar eine Verspottung des vielgescholtenen und doch beliebten Mannes. Dies ging so weit, dass bei einem fröhlichen Mahle, wobei zu Schalls Andenken ein Lied gesungen wurde, auch der Vers vorkam:

Doch keine Dornenlaube
Soll sein Gedächtnis, sein,
Wir wollen ihm die Traube
In Lieb' und Frieden weih'n.

Als ob Laube seinen verstorbenen Freund hätte lästern wollen, wenn er auch keinen Lorbeerkranz zu seiner Ehre im Tempel deutscher Kunst aufgehängt hatte! Nur dass er die Schwächen, deren doch der zu Schildernde so viele besaß, mehr als die Vorzüge zur Anschauung gebracht habe, dies forderte zur Ergänzung auf, die auch nicht ausblieb. Im Konversationslexikon der neuesten Zeit und Literatur (Leipzig 1834, S. 133) erschien eine kurze, aber das Wesen treffende Schilderung Schalls (wahrscheinlich von W. Häring verfasst), mit der man den witzigen Aufsatz, welchen W. Albrecht, ein beliebtes Mitglied der Berliner Mittwochsgesellschaft, in dem diesigen «Conversationsblatt« (1833) lieferte, vergleichen mag. Mehre Schriftsteller, die mit Schall verkehrt hatten, folgten in gelegentlicher Mitteilung bezeichnender Züge aus seinem Leben nach; zuerst A. Lewald in den »Aquarellen«, später Steffens in »Was ich erlebte«, und C. von Holtet in »Vierzig Jahre«. Der Letztere ist am glücklichsten von allen auf die merkwürdige Persönlichkeit eingegangen, hat doch aber bei dem Zugeständnisse, dass sich ein Buch über dieselbe schreiben lasse, nur aphoristische Bemerkungen hingeworfen.

In Breslau entstand bald das Verlangen nach einer Sammlung der weitzerstreuten Gedichte und einer literarischen Charakteristik Schalls, ohne dass dieser von Mehren gefasste Plan zur Ausführung gekommen wäre. In vielen Tausenden von Briefen und Briefchen, auf Blättchen und Visitenkarten, die sich im verschiedensten Besitze befinden, war handschriftlicher Wonach, in vielen oft fast verschollenen Zeitschriften und Büchern manches Gedruckte vorhanden. Allmählich habe ich, von Freunden aufs dankenswerteste unterstützt, eine große Menge dieses Stoffs zusammengebracht, und teile davon hier das mit, was mir nur einigermaßen des Aufbewahrens wert schien, denn bei Weitem das Meiste, was Schall geschrieben, war lediglich für den Augenblick, für eine bestimmte Gelegenheit, für bestimmte Personen berechnet, und wurde obendrein durch seinen eigenen glücklichen Vortrag eben so wirkungsvoll, als es jetzt von Fremden gleichgültig, ja wohl gar verächtlich aufgenommen werden würde. Und selbst bei vielen Gedichten, die ich in gegenwärtige Sammlung aufgenommen, wird dennoch die beziehungsvolle, oder, wie die Franzosen sagen, pointierte Ausdrucksweise die Wirkung schmälern. Dies ist nun aber einmal das unvermeidliche Loos der Gelegenheitsgedichte, in welchen bei aller Richtung auf einen besonderen Zweck mancher vortreffliche oft acht poetische Einfall steckt. Die Rätsel und Scharaden, die Schall den Lesern seiner Zeitung durch ein Jahrzehnt im Überfluss mitteilte, habe ich, da der in Beschäftigung mit solchen Kleinigkeiten unermüdliche Mann in diesem Gebiete sich einer großer Fertigkeit erfreute, und einen gewissen Werth darauf legte, zum größeren 3heil hier aufgenommen; nicht Alle jedoch gehörten hierher, da manche auch wieder nur Schlagworte für gewisse bestimmte Tage waren, an und mit welchen sie lebten und starben; so ließ er am Fastnachtsdienstag einst in die Zeitung setzen: »Die erste ist beinah, die Zweite ist Alp's Mama, das Ganze, das ist da.« Bei den Theater- und Konzertprologen habe ich mich auf Mitteilung weniger Proben beschränkt, welche die stets wiederkehrende wortspielende Manier des Verfassers genügend andeuten.

Was den Lebenslauf Schalls betrifft, so sind nicht für alle Epochen desselben die Zeugnisse in gleichem Maße vorrätig, so dass der nachfolgende Aufsatz immer noch große Lücken hat, die durch die mündlichen Mitteilungen von dm verschiedensten Personen seines Umganges und einige seiner mir von diesen mitgeteilten Originalbriefe nicht haben ausgefüllt werden können. In der öffentlichen Versteigerung seines geringen Nachlasses erwarb ich ein Packet von Papieren, das etwa hundert an ihn gerichtete Briefe aus verschiedenen Zeiten, und zum Teil von berühmten Schriftstellern herrührend, enthielt und benutzt worden ist. Herrn Geheimrat Varnhagen van Ense verdanke ich die gefällige Mitteilung der anziehenden Briefe Schalls an dessen langjährige Gönnerin Rahel. Mein eigner persönlicher Verkehr mit Schall fällt erst in die letzten fünf Jahre seines Lebens, wo ich nur noch Zeuge seiner brechenden Kraft sein konnte. Hiermit glaube ich den Standpunkt für die Verurteilung der Erzeugnisse und des ganzen Treibens eines zu seiner Zeit auch außerhalb Schlesiens vielgenannten, jetzt halbvergessenen Schriftstellers angegeben zu habe«. Auf Nachruhm leistete er selbst freiwillig bei unzähligen Gelegenheiten Verzicht, und berief sich einst, als ich diesen Gegenstand mit ihm besprach, auf die Worte der »lustigen Person« in Goethes Faust:

»Wenn ich nur nichts von Nachwelt hören sollte,
Gesetzt, daee ich von Nachwelt reden wollte,
Wer machte denn der Mitwelt Spaß?
Den will sie doch und soll ihn haben.
Die Gegenwart von einem braven Knaben
Ist, dächt' ich, immer auch schon was.«