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Eduard Prosch

1804-1878

Eduard Heinrich Franz Albert Prosch (* 14. Aug. 1804 in Ludwigslust; † 30. Jan. 1878 in Breslau) war ein deutscher Verwaltungsjurist und Intendant der großherzoglichen Sammlungen in Mecklenburg-Schwerin..

Siehe auch: Wikipedia

 

Sphinx

Räthsel-Gedichte von Eduard Prosch

Im Verlag von ?, ?, , ? Seiten
Dieses Buch befindet sich leider nicht in unserem Besitz. Spenden werden gerne entgegengenommen..
 

Sphinx

Räthsel-Gedichte von Eduard Prosch. Neue Folge.

Im Verlag von Alexander Duncker, Berlin, , 185 Seiten
Das Buch enthält 101 Original-Rätsel von Eduard Prosch mit Lösungen.
 

Quellen und Copyright

Eigener Scan des antiquarisch erstandenen Buches. Das Werk ist gemeinfrei, da der Verfasser seit mehr als 70 Jahren tot ist.

Rätsel von Eduard Prosch

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Nr. Erste Zeilen des Rätsels R.
7204 Du einem weiten Meere schwimmet Der Ersten beiden 28
7230 Die ersten beiden Silben schützen Vor Wunden Dich 6
7227 Vorwärts bringet es Labung, den dürstenden Fluren 59
7256 Mir sind der große, reiche Bronnen, Der Deinem Durste 35
7262 Her Muttererde eng verbunden Steht fest und treu das 16
7278 Ich lieb' es, immer vorwärts schreiten, Zum fernen 96
7294 Das Erste ist ganz klar, durchsichtig, Auch ist Dein 81
7306 Als Frucht des Herbstes kannst du lesen In großer 75
7311 Die ersten Beiden sind der Treue, Der Deutschen Kraft 42
7322 Ich will Von einem schönen Paare Erzählen, was Ihr 32
7344 Eis war in einem Städtchen Ein feiner junger Mann, 57
7365 Das Erste stand auf allen Vieren, Versehn mit Gaben 91
7386 Du böses Mädchen, lass Dir sagen, Vernimm des 31
7397 Es lebt' einmal in alten Zeiten Ein König, dem Gott 64
7402 Ich throne in dem Reich der Lüfte Auf hoher Warte, 1
7429 Das erste Wort hält gut verstecket Die Waffen, 23
7441 Das Erste soll von allem Wissen Und Lernen stets 68
7556 Ich wünsch', dass Dir in allen Dingen Das erste Wort 49
7475 Das erste Wort soll Dir benennen Den Jüngling, der 101
7484 Die ersten beiden Silben stritten Für Ehre, Gott und 78
7493 Am Ersten ist der Held Verwegen, Er schwankt und 60

Nr. ist die Nummer des Rätsels hier bei uns;

R. ist die Nummer des Rätsels in Sphinx.

Prolog

Bis ich, die Sphinx, vor wenig Jahren
Der Rätsel viele schickt' ins Feld,
War zweifelnd ich ob meine Scharen
Bestehen würden vor der Welt.

Mir war zugleich davor auch bange,
Dass ihre Form getadelt würd',
Ich bin ja Neuling im Gesange;
Gott Lob! ich habe mich geirrt.

Zwar ist auch die Kritik gekommen
Mit ihrem scharfen Richterschwert,
Hat alles gründlich durchgenommen
Und mich mit ihrem Spruch beehrt;

Doch war sie milde stets und schonend
Ja, lobend war ihr Urteil oft.
Mein Unternehmen wurde lohnend,
Weit mehr als wie ich je gehofft

Das gab mir Mut zu neuem Wagen,
Die zweite Folge ist bereit,
Ich geb' sie hin mit minder Zagen,
Mit Hoffnung auf Gerechtigkeit.

Allein ich weiß, solch neues Spenden
Ist stets ein neues Wagestück;
Nur Nachsicht kann, sie mög' es wenden
Zu meinem und des Dichters Glück.

Epilog

Seid Ihr nach so viel Rätselplagen
Zum Schlusse glücklich angelangt.
So will ich Lebewohl Euch sagen,
Für Eure Mühe meinen Dank.

Doch möcht' ich gern ein Wort noch reden
Von meiner eigenen Person,
Für manchen nötig, nicht für jeden,
Ich denke, das Verzeiht Ihr schon.

Wer prüfend seine Blicke wandte
Schon vorne auf mein Konterfei,
Fand anders dies als das bekannte,
Und dennoch beide sind getreu.

Mein früh'res Bildnis sollt' verkünden
Wie einst die Griechen mich gekannt,
Was jetzt ich zeige ist zu finden
Noch heute im Ägypter Land.

Den Griechen musst' ich Furcht bereiten,
Durch schwere Rätsel quält' ich sie;
Am Nil fehlt mir in alten Zeiten
Verehrung frommer Menschen nie.

Geheimnisvoll war dort mein Wesen,
Ein heilig Rätsel jener Zeit,
Das niemand konnt' von selber lösen,
Den nicht sein Forschen eingeweiht.

Nur wer sich gerne übt im Denken,
Der findet stets den rechten Kern.
Ach, möchtest meinen Rätseln schenken
Ihr solche Mühe gut und gern.

Verschmäht das Stichen im Verzeichnis!
Erforscht die Lösung mit Verstand!
Mein Bildnis ist des Rätsels Gleichnis,
Durch Forschen wird sein Sinn erkannt.