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Alfred Kastil

1974-1950

Alfred Kastil

Alfred Kastil (* 12. Mai 1874 in Graz, † 20. Juli 1950 in Schönbühel/Niederösterreich) war ein österreichischer Philosoph und von 1912 bis 1933 ordentlicher Professor für Philosophie in Innsbruck.

Siehe auch: Wikipedia, Uni Graz, Brentano-Archiv, Österr. Biographien

 

Unterm Dach des Aenigmatias ersonnen

Ein Rätselbuch

1. Auflage

Im Verlag von Gerold & Co., Wien, , 88 Seiten
Das Buch enthält 30 Rätsel, 100 Homonyme, 20 Palindrome,  53 Scharaden, 17 Steigerungsrätsel, 19 Logogriphe und 7 alte Volksrätsel. Bis auf die 7 Volksrätsel handelt es sich um niemals zuvor veröffentlichte Rätsel. Die Lösungen liegen in einem verschlossenen Kuvert bei.
 

Aenigmatias

Unter dem Pseudonym Aenigmatias hat Franz Brentano sein berühmtes Rätselbuch veröffentlich. Alfred Kastil war ein großer Verehrer Brentanos und zeitweise Erzieher dessen Sohnes in Florenz. Der Buchtitel ist also eine Hommage an Brentano, der die Wiener Rätselschule (Brentano, Arnold, Neumann, Kastil, Wolff, Bondy, Horwitz, u. a.) begründete.

Rätsel von Alfred Kastil

In Vorbereitung; gemeinfrei ab 2021.

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Nr. Erste Zeilen des Rätsels Ref.
     
     
     

Nr. ist die Nummer des Rätsels hier bei uns;

Ref. ist die Nummer des Rätsels in Unterm Dach des Aenigmatias ersonnen von 1948.

Vorwort

Verehrte Freunde!

Ihrer großherzigen Freundschaft danke ich es, dass ich die Jahre der Zwingherrschaft und der Kriegsschrecken im Frieden Ihres schönen alten Hauses über der Donau, der Arbeit am Nachlasse Ihres Vaters hingegeben, unter seinen Büchern, Briefen, Vorlesungen, Diktaten und Entwürfen verbringen durfte. Hier hat sich ihm manches neue Problem und für nicht wenige, um die sich die Philosophen vor ihm gemüht hatten, die Lösung eröffnet. Hier fand sein rastloser Geist aber auch im heiteren Rätselspiele, im Entfalten und Gestalten der vielen, vielen Einfälle Entspannung, die dann den Auflagen seines berühmt gewordenen Rätselbuches »Aenigmatias« zugute kamen, welche der ersten, vor nun fast sieben Jahrzehnten erschienenen nachfolgten. Es ist kaum denkbar, dass ein mit der Atmosphäre des Schönbüheler Brentano-Hauses Begnadeter nicht seines Geistes einen Hauch verspürte, und so geschah es, dass dem nun auch schon zum Greise gewordenen Enkelschüler Franz Brentanos zuweilen des Morgens beim Erwachen, wie vom Hausgeist zugeflüstert, ein Einfall kam, dem er dann, ohne Anspruch mit dem Unnachahmlichen in Wettbewerb zu treten, Gestalt zu geben suchte.

Nehmen Sie, verehrte Freunde, dieses unterm Dach des Aenigmatias entstandene Büchlein hin als ein Zeichen meiner dankbaren Verbundenheit.

Schönbühel a. D., im Herbst 1947.

Alfred Kastil