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Franz Clemens Brentano

1839-1917

Frtanz Brentano

Franz Clemens Brentano (* 16. Jan. 1838 in Boppard am Rhein; † 17. März 1917 in Zürich)  war ein deutscher Philosoph, Psychologe und Begründer der Aktpsychologie – und Rätselautor, der die »Wiener Schule« begründete.

Siehe auch: Wikipedia, Wikisource, AnthroWiki, Wien Geschichte Wiki, Österreichisches Biographisches Lexikon, Uni Würzburg, Uni Graz

 

Clemens Franz Brentano ist nicht zu verwechseln mit seinem Onkel Clemens Wenzeslaus Brentano de La Roche.

Brentano hat das Büchlein mit dem Titel Neue Räthsel unter dem Pseudonym Aenigmatias veröffentlicht; die Ausgabe von 1962 hat den Titel Aenigmatias und die Autorenangabe Franz Brentano. Die beiden folgenden Bände sollten also identisch sein:

 

Neue Räthsel

1. Auflage

Im Verlag von Gerolds Sohn, Wien, , 192 Seiten
Das Buch befindet sich leider nicht in unserem Besitz.
 

Aenigmatias

5. Auflage

Francke Verlag, Bern und München,
190 Seiten
Das Buch enthält 400 erstklassige und schwierige Rätselgedichte aus der Feder von Franz Brentano ohne Lösungen.
 

Lösungen

Brentano hat keine Lösungen angegeben. Alle bei uns angegebenen Lösungen stammen aus Rätsel-Sammelwerken bzw. haben wir bzw. unsere Besucher gefunden. Die Lösungen müssen daher nicht notwendigerweise mit der von Brentano beabsichtigten Lösung übereinstimmen.

Rätsel von Franz Brentano

Falls Sie Javascript aktiviert haben, können Sie die folgende Tabelle sortieren, indem Sie auf eine Spaltenüberschrift klicken.

Seite Erste Zeile des Rätsels FB SW
38 Schwörst du's in der Hitze, magst du dich fragen, wird's L-13 AD
41 Es bleibt es am Grab der Weise; es ist am Ringe der H-37 ABD
45 Rat, wenn du kannst! Es nennen einen Wanst fünf L-14 AD
49 Ein Schmerz, ein Ausruf und ein ewig Nein wird stets Si-10 AD
51 Wenn du vorwärts mich beherrscht darfst du fröhlich P-07 BH
56 Zwei Schwestern kenn' ich, kannst du es fassen? Die R-21 ABDH
65 Es tut's der Mond, die Sonne, das Herz, das Eis, der D
77 Vorwärts Trauer über Trauer, rückwärts Glück P-14 DH
78 Ich bin ein Gewinn bei Whist und Skat; und, lässt H-09 AD
95 Was vorwärts über Rhein und Main die Brücke hat P-02  
167 Ich sag dir nicht, was ich dir sage, Was ich dir sage, DH
175 Er geht in Pelz gehüllet; Sie aber, gleich den Damen H-40  
184 Schmeicheln und Streicheln, lieblicher Kinder, nenn L-15 AD
216 Wer mit des Moses grauser Tat verband Die Woge, P-01  
278 Mit A hat's die Lösung gefunden; mit E hat's den L-30 D
300 Wer rät, wie das Letzte im Glas, ein Schrei, und eine Si-26 D
368 Im ersten Lenz entsprossen, Aus kleiner Wurzel R-09  
407 Ich bin nicht, ich war nicht, ich werde nicht sein. Du  
410 Sage mir, was soll das sein? Scheint es doch ein H-36 ABS
451 Das Erste malt in Rot, die Kunst scheint dir zu S-68  
452 Vom Ersten fällt ein süßer Tau, dem Zweiten huldigt  
456 Der eine schlendert, der andere geht schnell; und R-03 DH
535 Vergeblich hat Gefahr Dem Ithaker gedroht, Weil er H-35 D
560 Welch ein Geschöpfchen! Wie auch geboren, nie R-16 ADHS
616 Nicht stumpf ist's und nicht schneidig, Oft hart H-34  
618 Auf was ich vorwärts ihm mein gutes Geld gegeben P-13 DH
634 Kam es mit A dem Kinde nah, ruft es mit E nach der L-24 D
675 Weiß ein beutelüstern Tier, Liegen hinter dichten R-12  
683 Getrennt der Mann zwar mächtig überwiegt; allein Hi-10 D
696 Beständig ist's in sich gekehrt, es ist frühmorgens H-38 AD
753 Von vorn ist eins ohn alle Kraft, Wo nichts unendlich P-03  
756 Himmel, dass ich selig sei, Halt mein Herz von Vorwurf P-04  
770 Vorwärts sagt es: Setze in den Kopf! Rückwärts setz' P-15  
798 Nicht meine erste nenn ich Mutter mir, Die Wölfin, Bild S-02  
902 Kannst du die drei Geschwister nennen? Sie zeigen R-11 A
922 Als Nacht gebreitet lag auf stiller Flur eilt' ich hinaus S-09 D
925 Ein erstes Paar zog einst mit zwei Gefährten Das S-25  
944 A, E, I, 0, U sind da, hab nur acht, wie es gescheh' Froh L-22 D
945 Wenn etwas ist, so ist es, wenn nicht, so ist es nicht. R-37 AD
963 Die Müllerin am Bach, die hat ein Kind wie Gold; dem S-11 AD
973 Kein Gold, kein Silber kann heller, kein Vogel in Lüften D
978 Das erste ein Getränk, ein sonderbar Gemisch, ob ihr's Si-05 D
982 Mit O bring ich dir Veilchen; viel bunten Flor mit A, L-07 D
997 Kind winkt zum Kind und lacht viel sagt ein solches H-41 D
1005 Kenn eine Musikbande, Darin auch Überspannte, Sah R-14 S
1006 Kennst du die Natter ohne Zahn? Sie schmiegt sich R-15  
1012 Ein Regen ist und der ist Sonnenschein, Kein Regen R-08  
1017 Das Erste wird eingefasst, Das Zweite wird eingefasst, S-05  
1022 Was ohne mich, steht so schon fest, Was mit mir, sich R-28  
1035 Bin eine Jungfrau hold und fein, Und hab nach alten H-01  
1044 Ist es die Karte, muss man frisch beginnen. Ist es die H-02  
1048 Womit in Schloss und Dom die Wand Oft herrlich P-16  
1059 Das Wort des Abschieds sage Inmitten der heiligen Zeit, S-01  
1063 Das letzte Paar, ist auch sein Herz nicht lind, Bringt S-04  
1068 Sie hüpften in ihm mit E behend; Doch zählt ich sie mir L-08  
1074 Mein Aug ist stiller Blume Traum Und wenn mein Odem R-18  
1080 Es geht, sobald du nicht willst schweigen, Und bleibet L-10  
1088 Verzweifelt garstiger Geselle! Es hilft nichts, wie ich P-09  
1092 Durch mich wird Tugend schlechte Sitte Die Wahrheit P-08  
1099 Ein braver Bursche lebt und webt zufrieden. Und, ob ihm S-07  
1104 Was ist zerstört zugleich und aufgerichtet, Sorgsam H-16  
1117 Der Meister sendet uns zwei für zwei, dass unser Werk R-17  
1123 Wen warf man in Wasser zum Sieden erhitzt? Wem hat R-13 A
1136 Ein sonderbar Getränk! es will mir grauen; Doch dieses H-04  
1144 Mein Leben ist Terpsichore geweiht; Doch, kann mein R-44  
1152 Es türmt sich kunstgefügt Empor der ersten Kraft, S-03  
1161 Die ersten nimmt die Gärtnerin; Nach letzter griff des S-08  
1174 Philalethes spricht: Fortschritt in Wissenschaft! einst P-05 S
1186 Vorwärts und rückwärts Bin ich stets seitwärts.1) P-10  
1198 Instrument bei Instrument Ruhet reif in schwangrem P-18  
2210 Nennt man dich ängstlich sehr, Sei nicht beleidigt! H-12  
2219 Ich führe in die Ferne, Ich bring einander nah; H-22  
2228 Ein schönes Kind, doch mit geschminkten Wangen, R-04  
2233 Ich kenn ein Ding, wer nennt das Ding? Oft ist's ein R-26  
2246 Die Ersten führen einen Speer, Die Letzten einen Schild. S-12  
2257 Nur Wandrer sind wir auf dem ersten Teil, S-27 B
2265 Von vorn ist's ein Kuvert und sorglich oft verpicket; P-28  
2272 Wählst die Lagerstätte du, Lass Ästhetik dich in Ruh. P-17  
2284 Man hält es sich für Lohn im Haus. Ein Zeichen mehr, L-04  
2291 Was mit A den Fortschritt trägt, Grob mit E aufs Ohr L-18  
2302 Kleinste Zeit in kleinster Zeit Genügt das zur Si-14 DH
2327 Ein Haus ich, schlendernd am Waldesrand, R-02 BD
2340 Gar manches stolze Schiff, das sich ins Meer gewagt, Si-06 D
2349 Wohn, ein zierlich Mädchen, In dem Hirtental R-05 AH
2358 Säumt die Gefallenen nicht vereint, Eh es am Himmel Hi-24 AD
2366 Vorwärts wie rückwärts, beständig verfehlt es die Mitte H
2374 Wenn du es sagtest, wärest du nicht klug DH
2383 Vorwärts am Menschenfuß, am Pferdehuf; P-12 DS
2391 Kunstvoll der Reim sich schlinget wenn mich vereint Hi-13  
2402 Bei den Sängern guter Art rühmt man meine Milde; L-11 BS
2413 Ich habe euch so viel gemessen, Und jetzt habt ihr mich H
2424 Mit A verlangsamt's unsern Lauf mit E will's, dass wir an L-20 D
2435 Mein erstes beherrscht unendliche Weite es liegt mit S-46 D
2447 Wir tun es bei dem Papagei Und, führen uns die Schritte H-18 B
2456 Du Rätsellöser, besser Als Oedip in der Fabel R-33 AS
2468 Was aus dem ersten kriecht Fliegt. Wer viel im Letzten S-45 S
2480 Sah mit Feuer Metall anschweißen lebendigem Fleische R-46 AS
2489 Man schnürt, versiegelt, nagelt, streicht bei mir auf Hi-04 D
2494 Einen Monat und fünfhundert Hat schon mancher Knabe Si-28 S
2620 Mein Leben ist ein Steigen und Fallen doch auch mein R-06 S
2622 Vereint ein Reich des Ostens nennest du Hi-21 AS
2626 Froh quillt das erste doppelt aus der Flasche Sv-10 S
2630 Das sind dir schlechte Freunde, die dich nur ausnützen F-05 S
2643 Es ist kein Geld mehr unter den Leuten. F-24 S
2649 Wir weilten an der See und hatten eine Zeitlang Fs-03 S
2651 Du batest mich um ein empfehlendes Wort F-04 B
2654 Eile mit Weile, wer Freund ist den beiden! S-52 B
2662 Was hilft's? sprach der Papa zur milderen Mama, Hi-03 B
2673 Erlauben Sie, dass wir Sie als Mitglied unseres Komitees F-20 B
2677 Der erste Teil, des Glanz die Sonne preist, Den alles S-54  
2681 Vorwärts spricht's und rückwärts spricht's: P-11  
2685 Jemand, der den Rhein besucht, erzählt von den F-35  
2702 Musik für Wölfe hört nicht gerne Der Knecht, sitzt er H-15 A
2711 Im Felde tön ich weich, Hart an des Hauses Tor; Hi-07 A
2724 Wer mich hat, der möchte mich bekommen, Müht sich R-35 A
2733 Gib acht, dass du erhascht des Rätsels Fädchen! Nie S-29 A
2746 Gehn Marie und Jolante Durch den Garten mit der Tante, H-23 A
2755 Ein steinerner Glasschrank, Ein hölzerner Schwanz; S-06 A
2768 Zu Aristot's berühmter Neuerung Füg Archimed's S-37 A
2777 Ich kündete von Dächern neues Leben, Das Gottes Huld H-21 A
2790 Kommt an einen starken Bruch Ein bekannter Schneider, S-41 A
2796 Vereint, die Sammlerin, die emsig schafft, Getrennt, der Hi-16 A
3007 Das Erste berührt die Grenze; Das Zweite ist die Grenze; S-47  
3018 Es fehlte vom Silberzeug; mein Verdacht fiel auf den F-08  
3024 Hei – Lass das Ganze und zweimal das Vierte Mir nicht Siv-02  
3033 Zwölf gehn drauf, Mehr als tausend hinein. L-09  
3042 Macht die Frau es übermäßig, Trifft sie herber Tadel; H-10  
3051 Das, was Gespenster scheuchet in der Nacht, Schwört P-06  
3076 Viel ist, was groß und mächtig lebt, Und nichts gleicht Si-04  
3085 Zwei Brüder ziehen durch das Land, Einer des andern R-20  
3092 Mit Erstem doppelt mögen niedre Knechte weihn Dem Sv-01  
3306 Ich nahe dir, ein Kind, das schelmisch necket, Oft hinter R-01  
3325 Der Kritiker, wenn ihm das Werk missfällt, Der Künstler H-17  
3343 Von vorne sagt es schlechtes Glück;Doch mit verstellter P-19  
3361 Als ich noch nicht dein Ganzes war, Gefiel das Reiten S-13  
3387 Trennt uns! so kann der Musikant Dadurch Kontrast Hi-15  
3409 Da, wo sein erster Teil entschieden spricht, Lässt Si-12  
3426 Der Mutter Odem das Ganze lind Kühlet das doppelte L-19  
3450 Mit A ist's weit von klug und reif; Mit E gar fein und Sv-04  
3468 Ein Herr war mit seinem Kammerdiener in eine Hafen F-06  
3483 Wenn einem die ersten fehlen, So hat er schlechtes S-19  
3533 Saget mir, wie dienen zum Schießen – Runde Gefäße S-44  
3551 Das Erste ein Getränk, ein sonderbar Gemisch; Ob ihr's Si-05  
3631 Rate, Freund! Was wird das sein? Frag' und Antwort im Si-21  
4015 Mit I dir fern; doch siehst du mich entzückt Mit E dir L-01  
4028 Oft ruft aus süßem Schlummer dreist Dich unser früher Pm-01  
4059 Worin, schreibst du's mit A, Sich unverhofft manch L-23  
4063 Nettchen führt' der Großpapa, Wollt ihm Äpflein kaufen; P-26  
4082 Das Erste doppelt ruft mit Lust das geliebte Kind, Das Siv-01  
4097 Das Erste nie genehm, doch nützlich dann und wann. Si-40  
4110 Ist eine Uhr das Ganze, wird sie weitergehn; Ihr Erstes Sv-02  
4118 Das erste Paar, Quell allem Erdenleid; Die dritte immer S-67  
4136 Ein Akt nur ist's. Doch oft ist's nicht ein Akt, Nein viele, H-08  
4143 Ein Weiser bin ich, der von Weisen stammt, Doch zu R-39  
4151 Was hat nur unser Nachbar? Sonst pflegt er so sanft F-01  
4174 Ein Kind lauschte einem Märchen. Das erzählte aber F-57  
4196 In tausend, weiß ich, stecket Ein Herz, das spöttisch Si-29  
4805 Vertrau' ihm nicht! denn häufig ist es Lug. Trau' ihm! H-03  
4828 Kennst du das Land, wo Hässlichkeit der Nacht Den S-14  
4831 Ein Meister führet hinaus das Schwerste; O Lehrling, Sv-05  
4854 Wenn vorn an einem Stabe Wir eine Spitze schauen, So Si-18  
4867 Das Erste doppelt, teils groß, teils klein, Schließest du Siv-18  
4889 Worauf gerichtet sei des Weisen Trachten? – Die Welt P-22  
4893 Auswärts und einwärts Wandeln wir heimwärts, Irdischen Pm-04  
4904 Mit A ein Denker nicht mehr zählt. Mit E ist's, der ein L-28  
4919 Nach Amerika sehne ich mich nicht. Aber jener weite F-36  
4933 Soll's zum Unendlichen finden den Pfad, Ändert den Hi-02  
4941 Das erste Paar spielt um des Mägdleins Nacken, Der S-22  
4956 Ich erstes! rief, beglückt vom Funde, Ein Rätselfreund in S-66  
4972 Im Kopf manch Buch, in der Taille schmal. Gleich Si-24  
4988 Schreib es mit A und acht darauf bei jedem Tun; Mit E ist L-29  
5002 Gleich totem Fisch treibt mich die Flut. Doch, schweb' R-10  
5014 Man nimmt es, dort zu sein, wo man's nicht findet; Und H-05  
5046 Vereint zeig ich, wie Leben siegt, Wie Tod in ew'gem Hi-20  
5058 Auf den ersten beiden fuhr ich Gestern meinem Lieb S-15  
5079 Ein Wandersmann, der überall willkommen, Gesellt ein S-57  
5087 Die erste Hälfte rufen Zorn und Staunen aus. Die zweite Si-23  
5100 Ein altes Zwölftel und jüngster Zeit. Suchst du danach, Si-42  
5111 Erstes doppelt schauerlich; Doch mich macht's nicht Siv-19  
5133 Vorwärts hat sie für mich, Rückwärts für alle andern, P-20  
5145 Hat glücklich ein Dieb in den Sack mich gebracht. So hat L-16  
5157 Seh ich ihm zu mit A, ahn ich, es werde schießen; Mit E L-26  
5169 Ihr werdet Euern Hader doch nicht ewig währen lassen? F-23  
5190 Etliche junge Herren bewohnten dasselbe geräumige F-50  
5192 Ein Jüngling quälte sich mit Gedanken, ob er es wagen Fs-11  
5201 Süß bin ich und dem Kindeshunger Wonne, Da schwind R-24  
5213 Wenn so des Dionysos Kind gedeiht, Und neuen Schmuck H-26  
5235 Bist du's getrennt, machst du dich selten; Machst du's Hi-22  
5257 Auf zitterndem Brett siehst du die erste stehn, Siehst S-36  
5262 O schnöde Grausamkeit, die sich zum Fehle Nicht Si-19  
5279 Das Erste mehrmals zeigt nicht Gunst. Es lehnet ab und Siv-21  
5290 War einmal ein Dirigent, Dem nur fromme Kunst behagte P-25  
5296 Das Käuzchen schreit. Mir bangt. Gewiss wird einer von F-17  
5312 Der Kaufmann, drauf erpicht, mit A sich's will erraffen, L-21  
5324 Einem Mädchen hatte ein böser Zauberer den Geliebten F-26  
5336 Wie glücklich sind wir Kinder, denen so liebevolle Eltern, Fs-06  
5348 Und dien ich oft auch hocherhabnem Meister, Stets tu ich H-33  
5370 Pfui, schlechtes erstes Paar! ich bin voll Wunden. Nimm S-34  
5387 Ihr kennt des Märchens Wolf, der Zicklein fraß Und dann Si-25  
5393 Mit A und E in Würde, Belastet mit heiliger Bürde. Schon L-02  
5605 Man sieht mich gern in Händen irdischer Frauen, Doch in R-22  
5618 Für das Beste, das ihr gäbet, Lohnt es euch als selges Hi-19  
5630 Zeitlich sagt's eine Spanne kaum, Doch unbegrenzt H-19  
5651 Was die erste ist, Ist nicht verloren; Was die zweite ist, S-16  
5666 Sie schrieb an ihn mit vorwurfsvoller Hand: »Du fischest Si-34  
5678 Zweimal der erste Teil will schrecken; Das Zweite Siv-14  
5697 Der Zeichen viermal vier Schreib im Quadrate mir. Dass P-27  
5703 Hoch in Brasilien Und in Castilien, Tief in Austrasien Pm-03  
5715 Ich werde den Kriegern vorangetragen, Wenn sie mit L-17  
5729 Ein Bauer wollte Tauben in die Stadt einschmuggeln. Er F-14  
5750 Ein Mann, der seine Frau in allem zu kommandieren Fs-12  
5754 Mit A ist es Entäußerung; Mit E gebietet's halt mit L-25  
5773 Das Erste spendet Feuerschein, Das Zweite schmückt Si-08  
5792 Die erst' und dritte Schließt oft die Bitte. Auf zweiter S-43  
7203 Ich bin ein Meer, ein Ozean, Der schier die halbe Erde R-23  
7225 Sag', ob dich das nicht wundernimmt? Zwei sind, die H-20  
7240 Märchenhaft spricht's von Vergangenheit, Wahrhaft zeugt Hi-05  
7251 Der ersten schwache Kraft trug einst das Schwert; dem S-10  
7284 Könnt ich aufs Ross mich schwingen, Zu Hades' Wohnung Sv-03  
7308 Zeigt die erste Silbe, wie im Streite Eins kann siegen Si-13  
7326 Das Erste einmal: Ob du wohl bangst? Das Zweite Siv-22  
7332 Die Wurzel nenn ich, der das Heil entsprungen, Als aller P-23  
7351 Wer mit I Sie ruft und A, Rufet sie, Wie ihr Papa. Wer L-12  
7367 Ihr werdet Euern Hader doch nicht ewig währen lassen? F-23  
7409 Dieser Professor ist ein sehr gelehrter Herr, ein wahrer Fs-15  
7414 Wenn etwas ist, so ist es; Wenn nicht, so ist es nicht. R-37  
7421 Wer so setzt, der flickt, Wer so legt, verdickt, Wer so H-31  
7446 Sag'! wie bringst du das ins Hirn? Nie zeig ich entblößt Hi-25  
7463 Teil von Teil getrennt Verbindung nennt; Teil mit Teil S-49  
7480 Einem Freunde und seiner spät erkorenen Gattin, als Ich Si-38  

Nr. ist die Nummer des Rätsels hier bei uns.

FB ist die Nummer des Rätsels in der Ausgabe von 1962. Die Rätsel sind kapitelweise nummeriert: R-xx (Worträtsel), H-xx (Homonyme),  S-xx (Scharaden), Sv-xx (Verdopplungs-Scharaden), Si-xx (Scharadoiden), Siv-xx (Verdopplungs-Scharadoiden), L-xx (Logogriphe), F-xx (Füllrätsel), Fs-xx (Schling-Füllrätsel), P-xx (Palindrome), Pm-xx (Palindrome von und nach der Mitte)

SW ist gibt an, in welchen Sammelwerken das Rätsel enthalten ist: A (Bruno Arbeiter, Rätsel deutscher Dichter), B (Ulrich Bentzien, Der Rätselkasten), D (Jürgen Dahl, Ich sag dir nicht, was ich Dir Sage), H (Hans Bauer, Rätsel der Weltliteratur), P (Jost Perfahl, Flog Vogel Federlos S (Volker Schupp, Deutsches Rätselbuch)

1) Dieses Rätsel stammt von Wilhelm Bertha; siehe Anmerkungen beim Rätsel

Vorwort zur ersten Auflage

[Anmerkungen von uns – den Website-Betreibern – in eckigen Klammern. Die Fußnoten sind von uns.]

Das Staunen, sagt Aristoteles, ist und war von Anfang, was die Menschen zum Philosophieren führte; sie fühlten einen Drang zur Lösung der Rätsel. Wo nun dieser lebendig ist, da wird er, wie im Großen, auch im Kleinen sich offenbaren. Und darum darf niemand sich wundern, wenn der, dem er wiederholt auf den Wegen der Philosophie begegnete, in diesem Büchlein als Freund von Rätsel spielen ihm nahet. Männer wie Schleiermacher und Fechner sind hier mit dem Beispiel vorangegangen.

Die einzelnen Aufgaben stammen aus sehr verschiedenen Zeiten.

Was eine lange, weite Strecke
Im Leben auseinander stand,
Das kommt nun unter einer Decke
Dem guten Leser in die Hand.

Sie sind recht eigentlich Erzeugnisse der Gelegenheit. Wiederholt fand ich mich in Kreisen, die sich mit solchen Spielen des Scharfsinnes zu unterhalten liebten; und nur dem Wunsche, ihnen gefällig zu sein, verdanken meine Rätsel ihr Entstehen. Begegnet man bei ihrer Lösung oft großer Schwierigkeit, so trägt die Geschicklichkeit derjenigen die Schuld, für die sie zunächst bestimmt waren. Die feinsten und wunderlichsten Aufgaben waren ihnen die liebsten, und keine blieb ungelöst.

Im übrigen ist, wie der erste Blick erkennen lässt, was ich biete, von sehr verschiedener Gestalt und Farbe. Hier findet man einfache Rätsel, die nicht selten an die Allegorie anstreifen, dort Homonymen, dort Scharaden, dort Palindrome und gemeine Buchstabenrätsel. Manche Abschnitte tragen auch ganz neue Namen, die zu einer kurzen Erklärung nötigen.

Die Homoionymen sind, wie dem Namen, auch der Art nach den Homonymen verwandt. Liegen diesen Worte zugrunde, die bei verschiedener Bedeutung gleichlautend sind, so gilt ähnliches von den Homoionymen. Doch besteht hier ein kleiner Unterschied des Ausdruckes, wie z. B. zwischen »Meineid« und »Mein Eid«, wo das Verbundene getrennt wird; oder zwischen »Erlangen« und »erlangen«, wo der Akzent wechselt2); oder zwischen »Nacht-Raben« (Ziegenmelker) und »nachtraben«, wo sich die Silben anders abgrenzen4). Endlich gehören auch solche Worte hierher, von denen das eine wie das Femininum des andern erscheint, z. B. »der Herd« und »die Herde»3).

Ähnlich wie den Homonymen die Homoionymen, stehen die Scharadoiden den Scharaden nahe. Ihre Besonderheit ist nur die, dass sie die Worte nicht nach Silben, sondern willkürlich in Teile zerlegen, wie etwa das Wort »Eidotter« nicht in »Ei« und »Dotter«, sondern in »Eid« und »Otter«5). Es ist leicht ersichtlich, dass dies die Lösung etwas erschwert.

Scharadoiden wurden wohl bereits viele gedichtet, und nur irrtümlich der Gattung der Scharaden untergeordnet. Dagegen weiß ich nicht, ob die Verdoppelungsscharade schon früher bekannt war. Sie ist eine Abart der Charade, die das Besondere hat, dass jeder der geschiedenen Teile erst verdoppelt seine Bedeutung gewinnt, wie solches bei dem Worte ,Besuche' einseitig bei der ersten Silbe der Fall ist (bebel).

Die Verdoppelungsscharadoide verhält sich zur Scharadoide, wie die Verdoppelungsscharade zur Charade sich verhält.

Auch den Palindromen ist eine neue Abart beigefügt, die Palindrome von und nach der Mitte. Vielleicht ist der Name an und für sich verständlich. Doch wird auch hier ein verdeutlichendes Beispiel nicht schaden. »Here« gibt von der Mitte aus gelesen »Ehref«, nach der Mitte gelesen »Heer«, und könnte so der Gegenstand eines auswärts und einwärts zu lesenden Palindroms werden.

Sehr abweichend von allen diesen Arten sind die Füllrätsel. In den Maingegenden sind sie eine beliebte Unterhaltung. Hier zu Lande waren sie bis in die jüngste Zeit unbekannt, und auch in der Rätselliteratur dürfte man ihnen nirgends begegnen. Dies ist vielleicht die Folge eines besonderen Vorzuges. Es ist nämlich bei einiger Übung leicht, solche Rätsel aus dem Stegreif zu erfinden, und gerade dies macht die Beschäftigung mit ihnen doppelt anziehend. Aber wozu das Alte sammeln und bewahren, wenn immer Neues mit Leichtigkeit gebildet werden kann? – Eben darum gehe auch ich nicht sowohl darauf aus, eine Sammlung schöner Füllrätsel zu geben, als vielmehr, durch eine genügende Zahl von Beispielen mit ihrer Eigentümlichkeit vertraut zu machen. Und, dies Ziel im Auge, werde ich, während ich bei anderen Aufgaben die Lösung vorenthalte, sie hier dem Ende des Abschnittes beifügen.

Doch was hat man sich denn unter einem Füllrätsel zu denken? – Es ist nichts anderes, als eine unvollendete Erzählung oder andere Art von Rede, die durch eine Anzahl zwei oder mehrmals in derselben Ordnung wiederkehrender Silben zu Ende geführt werden soll. Die sich wiederholenden Worte sollen wesentlich verschieden, aber dem Laute nach einander gleich sein. Buchstäbliche Übereinstimmung ist dagegen nicht gefordert; auch die Quantität und der Akzent dürfen wechseln, und gewöhnlich erlaubt man auch kleine Unreinheiten, ähnlich wie Dichter sie sich oft in den Reimen gestatten. Die Zahl der zu wiederholenden Silben und die Zahl der Wiederholungen wird angegeben.

Ein richtiges Füllrätsel wäre hiernach folgendes:

»O dieser niederträchtige Mensch!« rief der verratene Freund; »Ihr Götter! ich kann es euch nicht verzeihen, dass ihr einen solchen dal – dal.« Die ergänzende Lösung ist »Schuft schuft«.

Aber auch die folgenden mögen gelten:

Der Schäfer ruft: »Hör' auf zu werfen! du wirfst mir sonst mein dal – dal.« Lösung: Lamm lahm.

Als der reiche Kaufmann sein Vermögen einbüßte, blieben ihm von den Hunderten, die sich seine Freunde genannt hatten, nur dal – dal. Lösung: drei treu.

Verfehlt wären dagegen folgende Versuche:

Ein armer Mann kam zerlumpt an meine Türe. Da schickte ich nach dem Schneider, damit er ihn mit einem neuen dal dal – dal dal (Kleide kleide).

Der Herr, mit dem ich zu gehen hatte, eilte so sehr, dass er mich ganz außer Atem setzte. Da erklärte ich ihm, es würde mir unmöglich sein, ihn weiter zu begleiten, wenn er nicht mit minder raschem dal dal – dal dal (Schritte schritte).

Ein Pflanzer stand vor einem großen Unternehmen. Die Sache war schwierig. Auf einem Spaziergange, der ihn weit von seinem Besitztum wegführte, tat er nichts als überlegen. Plötzlich rief er: »Jetzt geht mir ein Licht auf!« Er nahte aber, als er in dieser Weise kund gab, dass ihm dal dal dal dal – dal dal dal dal (der Plan tage, der Plantage).

Die beiden ersten Beispiele sind wegen der wesentlichen Gleichheit des Wortes, das letzte wegen der Verschiedenheit der Aussprache fehlerhaft.

Die Beispiele, die ich in dem betreffenden Abschnitte gebe, werden dazu dienen, den eigentümlichen Charakter des Füllrätsels vollends klar zu machen.

Und hiermit sei mein Büchlein allen Rätselfreunden aufs beste empfohlen!

Wien, am 4. November 1878.

Franz Brentano.

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2) Wo der Akzent wechselt: Von anderen Verfassern Akzenträtsel genannt; bei uns sprachwissenschaftlich Homographe.

3) Von anderen Verfassern (und auch von uns) Er- und Sie-Rätsel genannt, wobei nicht nur der/die, sondern manchmal auch der/das oder die/das vorkommen.

4) Bei uns: Homographe. 5) Hier ist Brenatano inkonsequent bzw. unvollständig. »Nacht-Raben« und »Nach-traben« sind Hoimonyme, aber »Ei-Dotter« und »Eid-Otter« sind Scharadoide? Was ist der Unterschied? Der liegt im Rätseltext verborgen, d.h. wie das Rätsel formuliert ist. Bei Scharadoiden wird das Lösungswort in Teile zerlegt; bei Homoionymen nicht.

Vorwort zur zweiten Auflage

Die Freunde meines Rätselbüchleins drängen mich schon seit einigen Jahren zu neuer Herausgabe. Wie sie dabei auf Bereicherung hoffen, so erscheint es wirklich jetzt um gut die Hälfte gewachsen. Und so wird es denn getrost wenigstens an altbekannter Schwelle als willkommener Gast eintreten dürfen.

Auch auf seiner ersten Reise in die Welt hatte es nicht eben schlechtes Glück. Allerdings ist es, soviel ich weiß, nie in irgend welchem Blatte zur Besprechung gelangt. Aber in Wien, wo es sich zum ersten mal in einen Buchladen wagte, machte in persönlicher Berührung einer den andern darauf aufmerksam, und so verbreitete es sich in der ganzen Stadt. Es kam sogar vor, dass ein und dasselbe Haus es in fünf Exemplaren besaß. Zugleich verschleppte es sich von der Hauptstadt mehr und mehr auch in die Provinz, so zwar, dass selbst im äußersten Süden, in dem halbitalienischen Triest, eine eigens dazu gebildete Gesellschaft sich die Lösung der Rätsel zur Aufgabe machte.

Horace de la Roche, der feinsinnige Sohn des Malers Paul de la Roche, hatte es, da ich ihn besuchte, gerade in Händen. Er lag erkrankt zu Bett, und die Unterhaltung mit den Rätseln erheiterte und kürzte ihm trübe Stunden. Er sagte mir, dass er sich besonders auch darum dafür interessiere, weil sie ihn auf das Lebendigste an die Zeiten der Enzyklopädisten, wo [Jean-Baptiste le Rond] d'Alembert und seine berühmten Freunde sich fortwährend solche Rätselaufgaben zugeschickt, erinnerten. Dies gab mir Licht für den Ursprung meines Büchleins selbst. Offenbar hängt es mit jenen Liebhabereien der Enzyklopädisten genetisch zusammen. Denn von ihrem geistigen Einfluss wurde auch das deutsche Rheinland, und insbesondere der Hof des Primas von Mainz, der damals auch Aschaffenburg beherrschte, ergriffen. Und in diesem Aschaffenburg war es, wo der unvergessliche Freund meiner Kindheit, der aus Mainz stammende Professor Joseph Merkel [Bibliothekar in Aschaffenburg], den Knaben in die Rätselspiele einführte. Wer weiß, ob nicht bei dem Kontakt, in welchem Friedrich der Große mit der französischen Aufklärung gestanden, auch Schleiermacher ähnlich von Frankreich her die Anregung zu seinen als klassisch anerkannten Rätseln gekommen ist?

Die Füllrätsel, welche einen der eigentümlichsten Teile des Büchleins bilden, waren zur Zeit meiner Kindheit – ich habe es schon in meiner ersten Vorrede berührt – am Rhein in Schwang; ja, manche der in der ersten Auflage gebotenen Beispiele waren von mir nicht neu erfunden, vielmehr sozusagen dem Volksmund selbst entnommen. In dieser Abart des Rätsels haben wir aber wohl nichts Fremdländisches, sondern etwas uns Deutschen ursprünglich Eigentümliches zu erblicken. Es wäre schade, wenn es nicht auch unsern Nachkommen als Erbteil erhalten bliebe.

Obwohl es, wie ich in der ersten Auflage sagte, nicht sowohl meine Absicht war, eine Sammlung von Füllrätseln mitzuteilen, als in weiteren Kreisen damit bekannt zu machen und zu eigener Erfindung anzuregen, so willfahre ich doch einem mir ausgesprochenen Wunsche, indem ich auch diesen Teil der Sammlung durch einige weitere Beispiele vermehre. Man findet unter diesen Zusätzen auch Versuche in einer neuen Abart, welche die Erzählung statt durch einfach sich wiederholende Worte durch Schlingreime ergänzen lässt.

Florenz, Ostern 1909.

F. B.