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Rätselgedicht Nr. 6728

von Gustav Feuerlein

Homonym

Die traurigste von allen Dissonanzen
Für Ohr und Herz besingt dies Homonym:
Sie streifen mit Stiletten wie mit Lanzen,
Bald schleichend durch die Welt, bald ungestüm,
Um hier das Reich des Teufels fortzupflanzen.
Ja! für satanisch ist dies Homonym
In seiner Mehrzahl ewig zu erkennen,
Doch in der Einzahl göttlichgroß zu nennen!

Denn Harmonien, die nur Sel'ge hören
Dort oben, wo kein Tod mehr ist und Grab,
Und Meister leiten, die den Engel꞊Chören
Vorstehen mit gewalt'gem Zauberstab,
Belauscht' und bracht' aus jenen höhern'n Sphären
Auf uns're Erd' ein Genius herab,
Für dessen Hoheit von Jehova's Trias
Selbst Einer Zeugnis abgibt: – der Messias.

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Händel

Anmerkungen

1. Streitigkeiten; 2. Georg Friedrich Händel

Verweise

Homonyme, Feuerlein