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Rätselgedicht Nr. 6516

von August Müller

Logogriphe

Zwei Silben dir den Namen nennen,
Den eine Heilige geführt.
Ihn lehrt dich der Kalender kennen,
Dort findest du damit verziert
Den drei und zwanzigsten der Tage
Im neunten Mond. – Doch – wie bekannt –
Ward eben so, nach Schillers Sage,
Die Tochter Wallensteins genannt.

Das Haupt hinweg! Zum Feuerschlunde
Auf kaltem Eiland wird es jetzt.
Ihm rinnet Glut vom schwarzen Munde,
Die Männer selbst in Schrecken setzt.
Sogar die Erd' erschrickt und bebet,
Wenn dumpf des Wüt'richs Stimme grollt,
Und sterbend zuckt sofort, was lebet,
Wenn heiß sein Hagel niederrollt.

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Thekla, Hekla

Anmerkungen

Thekla von Ikonium war eine heilige Jungfrau und Schülerin des Apostels Paulus im ersten Jahrhundert. Sie wird in der katholischen Kirche als Heilige und in den orthodoxen Kirchen als Apostelgleiche und Protomärtyrin verehrt. Ihre Attribute sind der Löwe, wilde Tiere im allgemeinen und der Scheiterhaufen.

Thekla ist bei Schiller auch Wallensteins Tochter

Die Hekla (isländisch für Haube) ist ein 1491 m hoher Vulkan im Süden Islands. Die Hekla ist der Zentralvulkan einer 40 km langen Vulkanspalte und mindestens 6600 Jahre alt. Der Berg gehört zu den drei aktivsten Vulkanen Islands.

Quelle

Neue Jugendzeitung (1816), Sp. 1154.

Verweise

Logogriphe, Müller