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Rätselgedicht Nr. 6388

von Niklas Ludwig D'Ambach

Logogriph

Es übte die Gerechtigkeit,
Bestimmte Schand und Ruhm
Gab beiden die Unsterblichkeit
Im grauen Altertum.
Zwei Zeichen fort, war's hold und schön
Und machte Kronion erglüh'n.

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Clio, Io

Anmerkungen

Der Kronion oder Kronoshügel ist eine Erhebung nördlich des Heiligtums von Olympia. An seinem südwestlichen Ausläufer, dem Gaion, lagen die ältesten Heiligtümer von Olympia, die der Gaia und der Themis.

Clio, Kleio oder Klio ist in der griechischen Mythologie eine der neun Musen. Sie ist die Muse der Heldendichtung und Geschichtsschreibung. In einigen mythologischen Schriften wird sie jedoch auch als Muse des Lyraspiels bezeichnet.

Io ist in der griechischen Mythologie die Tochter des Flussgottes Inachos. Sie war eine Geliebte des Zeus und gebar ihm den Epaphos. Zeus verliebte sich einst in Io und wollte sie entführen. Dies bemerkte jedoch seine eifersüchtige Gattin Hera. Um die Entführung zu vertuschen, verwandelte Zeus Io in eine silberglänzende Kuh. Hera entdeckte dies jedoch und forderte die Kuh als Geschenk, was Zeus ihr nicht abzuschlagen vermochte. Hera ließ die Kuh von dem hundertäugigen Riesen Argos bewachen. Aus Mitleid mit Io entsandte Zeus den Himmelsboten Hermes zu Argos, mit dem Auftrag, ihn zu töten. Dieser schläferte ihn mit seinem Flötenspiel ein und schlug ihm dann den Kopf ab, sodass Io – immer noch in Tiergestalt – entfliehen konnte. Auf der Flucht überquerte Io das Meer, das später nach ihr benannt wurde (Ionisches Meer) und überschritt die Furt, die ihr ihren Namen verdankt (Bosporus = gri. für Kuh- oder Ochsenfurt), von Europa nach Asien. Schließlich ließ sich Hera besänftigen, und Io, mittlerweile am Nil angelangt, erhielt ihre menschliche Gestalt zurück.

So ganz verstehen wir das Rätsel nicht. Wieso übte Clio die Gerechtigkeit? Wieso machte io den Kronion erglühn?

Verweise

Logogriphe, Ambach