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Rätselgedicht Nr. 6365

von Johann Wilhelm Friedrich Lampert

Logogriph

Wo Spree und Havel sich vermählen,
Dort findst du mich,
Und männiglich
Kann ich vom alten Fritz erzählen.

Auch stritt in mir der Mann,
Der zögernd manchen Sieg gewann;
Hochkirchen und Collin
Sind seiner Stirne Immergrün.

Und willst du dann noch weiter raten,
So suche einen Ort zum Baden;

Ein Böhmer-Städtchen mit Granaten;

Den Schwärmer, dessen kecke Hand
Den Dichter in den Styx gesandt;

Und endlich aus dem Ungerland
Ein Flüsslein, das in Krain entspringt
Und den die Donau bass verschlingt!

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Spandau, Daun, Spa, Sandau, Sand, Sau

Anmerkungen

Der Alte Fritz ist Friedrich II. oder Friedrich der Große (* 24. Jan. 1712 in Berlin; † 17. Aug. 1786 in Potsdam). Er war seit 1740 König in und seit 1772 König von Preußen sowie seit 1740 regierender Kurfürst von Brandenburg. Er entstammte der Dynastie der Hohenzollern.

Leopold Joseph Graf von Daun, Fürst von Teano (* 24. Sep. 1705 in Wien; † 5. Feb. 1766 ebenda) war ein kaiserlicher und österreichischer Feldmarschall und Feldherr im Siebenjährigen Krieg. Er siegte gegen Friedrich II am 18. Juni 1757 bei der Schlacht von Kolin und am 14. Oktober 1758 bei Hochkirch, wobei er den Sieg wegen der ihm eigenen Vorsicht und Bedächtigkeit nicht ausnutzte.

Styx (gr. »Wasser des Grauens«) ist in der griechischen Mythologie neben Acheron, Lethe, Kokytos, Phlegethon und Eridanus ein Fluss der Unterwelt und eine Flussgöttin.

Wer ist Sand, der Schwärmer, dessen kecke Hand Den Dichter in den Styx gesandt?

Verweise

Logogriphe, Lampert