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Rätselgedicht Nr. 6251

von G. N. Lauffer

Scharade (1+2 Silben)

Die Musen lassen sich bei meinem Ersten gerne nieder,
Und dichten hier die schönen Lieder.
Sie singen sie in dem so nahen Hain,
Und freuen sich des Sangs der Vögelein,
Der fröhlich damit stimmet ein.
Sie horchen, wie der Zephyr lispelt durch der Bäume Zweige,
Den Äolus ihn flüstert zu aus seinem Reiche.

Das Männlein dort auf jenem goldnen Hügel,
Schaut hin aufs Zweit und Dritt, es ist ein Spiegel.
Da spielt es flimmernd mit den langen Händen,
Und will den Sehern Freude spenden.
Hier bildet sich für Musen eine Szen',
Welch Freund des Schönen wollt nicht dahin geh'n?

Entlang des Bergs in jenen blumenvollen Gründen,
Kannst du das Ganz' als schön Naturspiel finden

Lösung anzeigen

Quell + Wasser = Quellwasser

Anmerkungen

Die Musen sind in der griechischen Mythologie Schutzgöttinnen der Künste. Die Überlieferung der uns heute bekannten neun Musen stammt von Hesiod.

Äolus (Aiolos) war in der griechischen Mythologie der Gott der Winde. Er war mit Eos, der Göttin der Morgenröte, verheiratet und wurde von Zeus als der Herrscher über die verschiedenen Winde eingesetzt. Zu den Winden gehören Boreas (Nordwind), Euros (Südostwind), Zephyros (Westwind) und Notos (Südwind).

Zephyr (auch Zephyros, » der vom Berge Kommende«) ist in der griechischen Mythologie einer der Anemoi, eine Windgottheit, die den (milden) Westwind verkörpert. In der Antike wurde Zephyr als Frühlingsbote und »Reifer der Saaten« verehrt.

Verweise

Scharaden, Lauffer