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Rätselgedicht Nr. 5905

von Leopold Enk von der Burg

Rätselgeschichte

Die vier schönsten Dinge

Vier Dinge, sagt der Koran — vier Himmlische hätte er sagen sollen — sind unendlich schön. Geschwister sind die beiden Ersten, Töchter einer und derselben Mutter. Beide sind sie Himmlische; vom Himmel dem Sterblichen gesandt, dass sie die Last des Daseins ertragen, und ihr Herz sich durch sie mit mutiger Begeisterung über die Erde erhebe, zur Hoffnung eines besseren Daseins. Unendlich schön sind sie, und ihre Schönheit ist der Abglanz eines fremden Glückes, in welchem wir unser eigenes finden. a), b)

Schön durch sich selbst ist die Dritte, und am schönsten in Gesellschaft jener Beiden, wie diese wieder durch sie ihren höchsten Reiz erhalten. Warum, ach! muss ihre Schönheit so schnell vergänglich sein. c)

Unendlich schön ist die Vierte, und nicht vergänglich ist ihre Schönheit, wie die Schönheit der drei Ersteren. Denn eben sie ward den Menschen vom Himmel gegeben, damit der Reiz von jenen in seiner reichsten Fülle unvergänglich in ihr fortblühe. d)

Lösung anzeigen

a) Liebe, Freundschaft; b) Liebe, Freundschaft; c) Jugend; d) Dichtkunst

Verweise

Rätselgeschichten, Enk