ALL EN FR ES IT

Logo

≡ ► ◄ ▲

Rätselgedicht Nr. 5462

von Karl Gottlieb Prätzel

Homonym

Wir sind bestimmt, durchs Leben euch zu leiten,
Und treu zu bleiben, bis das Auge bricht;
Wer uns nicht hat, der kennt die Herrlichkeiten,
Doch auch die Mängel dieser Erde nicht.

Spielt nicht ein grausam Spiel des Schicksals Strenge,
So stehn wir paarweis an des Menschen Leib;
Nur wen'ge Männer, hoch im Glanzgepränge,
Besitzen dreifach uns, doch nie ein Weib.

Manch süßes Wort, das eure Herzen rührte,
Schrieb, von Elisen liebevoll begrüßt,
Ein Fremdling einst, der unsern Namen führte,
Den deutschen Namen, den ihr alle wisst.

Nie hegtet ihr den Wunsch, uns zu besitzen,
Doch strebt zu uns der schönsten Wunsche Lauf;
Wir trösten euch, sind eures Glaubens Stützen,
Und nehmen euch in unsre Tempel auf.

1) Die Sterne in den Augen. 2) Sterne als Orden. 3) Lorenz Sterne, der Englische Schriftsteller. 4) Die Sterne am Himmel Gemeinnütziges Hausarchiv (1808), Sp. 256. Wieder in: Prätzel: Vermischte Gedichte (1810), S. 71 (Lösung fehlt).

Vier Bedeutungen: 1) Augenstern (Pupille); 2) Orden; 3) Laurence Sterne; 4) Himmelskörper

Lösung anzeigen

Sterne

Anmerkungen

1. Die Sterne in den Augen; 2. Sterne als Orden; 3. Laurence Sterne; 4. Sterne am Himmel

Laurence Sterne (* 24. Nov. 1713 in Clonmel, Irland; † 18. März 1768 in London) war ein englisch-irischer Schriftsteller in der Zeit der Aufklärung und Vikar (Pfarrer) der Anglikanischen Kirche.

Quelle

Karl Gottlieb Prätzel: Vermischte Gedichte
Nestler, Hamburg, 1810
Seite 71

Verweise

Homonyme, Prätzel