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Rätselgedicht Nr. 4551

von Wilhelm Neumann

Homonym

Krieg und Frieden

Die Trommel gerührt,
Zum Tode geführt,
Und herrlich erklungen,
Wenn Sieg ward errungen —
Die Trommel gerührt!

Hoch auf dem Kopfe musst du es tragen;
Mag auch der Wind durch den Schopf dir jagen,
Bis dir die letzte Locke zerweht — —
Hier ist das Feste, das stille steht.

Zum Sturme mächtig aufgerüttelt
Braust es zerstörend durch die Flur,
Und Haus und Baum sind bald zerschüttelt,
Verwüstet liebliche Natur.

Weh, wer sich da zum Meere rettet!
Es zieht das Schiff in seinen Schlund,
Du glaubtest sicher dich gebettet
Und liegst in grauser Tiefe Grund.

Doch horch, es klingen zarte Geigen,
Und alles Unheil scheint gebannt;
Und dass sich rein die Töne zeigen,
Hält es die Saiten fest gespannt.

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Wirbel

Anmerkungen

1. Trommelwirbel; 2. Haarwirbel; 3. Wirbelsturm; 4. Wasserwirbel, Strudel; 5. Stimmwirbel

Krieg und Frieden ist ein vierteiliger historischer Roman des russischen Schriftstellers Leo Tolstoi. Er gilt als eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur.

Verweise

Homonyme, W. Neumann